Blasen entstehen an den Märkten bevorzugt dann, wenn sich billiges Geld mit Anlegergier vereint.

Die Blasenbildung ist meist ungefährlich, weil das Platzen schon erfolgt, bevor eine Bedrohung entsteht. Andere dehnen sich beängstigend aus und zerplatzen in enormem Umfang.

Blasen überall

In welche Richtung Anleger auch schauen, viele Assetklassen neigen aktuell zur Blasenbildung.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Im Bereich Immobilien sind es derzeit die chinesischen Märkte, bei denen Experten die Bildung von Blasen befürchten. Andere sehen die Blasenbildung im Segment Staatsanleihen mit vorzüglicher Bonität. Die Gemeinschaftswährung und die Kapitalmärkte des Nahen Ostens sind weitere Themen, bei denen die Blasenbildung im Raum steht.

Wenn Geld billig aufgenommen werden kann, ist die Wahrscheinlichkeit von Blasen wesentlich größer als in Zeiten limitierter Möglichkeiten. Das billige Kapital soll renditeträchtig angelegt werden, obwohl in Niedrigzinszeiten die sogenannten sicheren Häfen keine attraktiven Erträge offerieren. Anleger auf der Suche nach Zusatzrenditen verlassen in solchen Zeiten gerne die bewährten Wege zur Renditegenerierung und wenden sich weniger liquiden Märkten auf engeren Pfaden zu.

Wann Blasen platzen können

Die Blasenbildung wird dann begünstigt, wenn schnell einfließendes Geld in Anlageklassen für rasante Kurssteigerungen sorgt. Ein praktisches Beispiel dazu sind Multi-Asset-Fonds, deren Aufgabe die konstante Erzeugung von Erträgen ist. Sie setzen dabei nicht nur auf Kursgewinne, sondern nutzen weitere Einnahmequellen.

Die Ansätze sind zwar ausgereift, jedoch sind die Probleme schon vorprogrammiert: Viele Fonds grasen enge Märkte ab und haben die gleichen Ziele im Visier. Im Ergebnis werden die Preise verdorben und die Entstehung von Blasen begünstigt. Meist verläuft die Blasenbildung harmlos, das Phänomen verschwindet bei effizienten Gegenreaktionen. Wenn jedoch viele Fonds in die gleiche Richtung laufen, entstehen unkontrollierbare Blasen, die letztendlich platzen.

Richtiges Anlegerverhalten

Anleger sollten konstant auf dem breiten Investmentweg bleiben. Der führt zwar langsamer, dafür jedoch wesentlich sicherer zu lukrativen Renditen. Denn wenn Blasen platzen, erleiden Investoren immer finanzielle Rückschläge, welche die besseren Erträge der engen Märkte mehr als zunichtemachen.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.
Lesen Sie mehr

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird - nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.
Lesen Sie mehr

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.
Lesen Sie mehr

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen - von Überschüssen ganz zu schweigen.
Lesen Sie mehr

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.
Lesen Sie mehr

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer - großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.
Lesen Sie mehr

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich - wie Sie alle wissen - getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU - entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.
Lesen Sie mehr

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher - bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.
Lesen Sie mehr

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

2 + 5 =