Die deutsche Demografie zwingt zu gravierenden Änderungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Bleiben geeignete Schritte aus, bedeutet das für die Kassenpatienten ständig sinkende Leistungen. Der Grund: Es ist niemand mehr da, der für die Kosten aufkommt.

Die Demografie ist die größte Herausforderung der deutschen Politik

Deutschland überaltert, auf immer weniger Jüngere kommen immer mehr Senioren. Noch vor einem Jahr kamen auf einen Rentner drei beitragszahlende Arbeitnehmer, bis 2060 wird sich dieses Verhältnis auf eins zu eins ändern.

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Gleichzeitig sinkt der Anteil der Erwerbstätigen, die eigentlich die Finanziers der Sozialversicherung sind. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird Deutschland im Jahr 2060 zu einer Rentner-Republik.

Die Demografie belastet in erster Linie das gesetzliche Krankenversicherungssystem. In der Altersvorsorge haben die Politiker bereits auf die sich abzeichnende Versorgungslücke reagiert. In der gesetzlichen Krankenversicherung zeigen sich die gleichen Herausforderungen und warten auf geeignete Lösungen. Denn mit den steigenden Lebenserwartungen erhöhen sich auch die altersbedingten Krankheiten, wie beispielsweise Herzinfarkte, Schlaganfälle und Demenzerkrankungen.

Der Wandel der Demografie bringt steigende Kosten

Die Situation wird sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich verschärfen, immer weniger Berufstätige müssen die steigenden Kosten auffangen. Das System der gesetzlichen Krankenversicherung wird zu einer tickenden Zeitbombe. Da sich das System nicht bewährt hat, müssten umfangreiche Änderungen stattfinden, die jedoch derzeit niemand in Angriff nehmen will.

Um wirkliche Fortschritte zu erzielen, müssten die verbleibenden Beitragszahler mit völlig unrealistischen Beiträgen belastet werden. Mit diesen Aussichten konfrontiert, werden die Mitglieder der Gesetzlichen scharenweise in die private Krankenversicherung wechseln, sofern diese angesichts des Wandels der Demografie einen Wechsel überhaupt zulassen.

Die wahrscheinlichere Entwicklung ist die, das Deutschland aufgrund seiner Demografie-Probleme auf den Versorgungsstand eines Entwicklungslandes zurückfällt. Denn momentan könnten die steigenden Kosten nur mit drastischen Kürzungen bei den Leistungen kompensiert werden. Doch das ist kein Ausweg für all die Menschen, die ohne tägliche medizinische Versorgung nicht lebensfähig sind. Was dringend benötigt wird, ist ein neues, gerechteres System zur Krankenversicherung.

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