ETP – dieses Kürzel steht für Exchange Traded Products und ist ein Sammelbegriff für eine Reihe an Wertpapieren, die ‚exchange traded‘ sind. Das heißt, sie werden an der Börse gehandelt. Eine weitere Gemeinsamkeit betrifft den Bezug auf einen bestimmten Referenzindex oder Basiswert, der für diese Papiere typisch ist. ETC und ETF sind die gängigsten, aber keineswegs einzigen Erscheinungsformen von ETP.

ETF – börsengehandelte Fonds

ETF oder Exchange Traded Funds stellen eine besondere Kategorie von Investmentfonds dar.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Sie zeichnet sich durch passives Fondsmanagement aus, das versucht, mit dem Fondsvermögen einen bestimmten Wertpapierindex nachzubilden. Das unterscheidet ETF von aktiv gemanagten Fonds. Hier strebt das Management an, besser abzuschneiden als ein bestimmter Referenzindex. ETF können sich daher nie signifikant besser oder schlechter entwickeln als der zugrundeliegende Markt. Sie eignen sich daher sehr gut für Investoren, die in ganze Märkte investieren und Risiken möglichst breit streuen wollen. ETF bilden Sondervermögen der jeweiligen Investmentgesellschaften und sind daher weitgehend von Insolvenzrisiken geschützt. Sie sind insoweit sicher.

Rohstoff- und Währungszertifikate – ETC

ETC oder Exchange Traded Commodities nutzen als Bezugsgrößen Rohstoffindizes, Rohstoffe oder auch Währungen. Sie können daher dafür eingesetzt werden, um in diesen Anlagekategorien zu investieren. Auch hier ist das passive Anlagemanagement kennzeichnend. Im Vergleich zu ETF besitzen ETC einen wesentlichen Unterschied: es handelt sich nicht um Investmentfonds, sondern um unverzinsliche Schuldverschreibungen.

Von der Wertpapierart stellen sie eher Zertifikate dar. Sie unterliegen daher theoretisch einem Bonitätsrisiko. Um das zu reduzieren, werden ETC oft mit Sicherheiten unterlegt. Die Emission erfolgt außerdem über Zweckgesellschaften, um eine Fonds vergleichbare Sondervermögens-Konstruktion darzustellen und das Insolvenzrisiko zu minimieren.

Auch ein ETP: Nicht gesichert – ETN

Auf diese Absicherung wird bei ETN – Exchange Traded Notes – verzichtet. Sie beziehen sich ebenfalls auf Referenzindizes. Die Emission dieser ETP erfolgt üblicherweise direkt durch Banken ohne Zwischenschaltung von Zweckgesellschaften. Auch auf eine Unterlegung mit Sicherheiten wird verzichtet. Das Bonitätsrisiko ist daher deutlich größer.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?
Lesen Sie mehr

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.
Lesen Sie mehr

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird - nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.
Lesen Sie mehr

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?
Lesen Sie mehr

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher - bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.
Lesen Sie mehr

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.
Lesen Sie mehr

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.
Lesen Sie mehr

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.
Lesen Sie mehr

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ......
Lesen Sie mehr

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 12 =