Nach Ansicht der Bundesregierung ist ein effizienter Finanzmarktwächter dringend erforderlich. Diese Instanz soll zukünftig den gesamten Finanzmarkt überwachen und auch umstrittene Anlageprodukte wie beispielsweise Genussrechte kontrollieren.

Der BaFin könnten daher mehr Befugnis und Verantwortung zuteilwerden.

Der Finanzmarktwächter ist im Anmarsch

Wie der Finanzmarktwächter konkret aussehen und welche Möglichkeiten er haben wird, ist derzeit noch nicht beschlossen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Bundesregierung antwortete auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, dass der Finanzmarktwächter sich derzeit noch in der Planung befinde. Ziel der Regierungspläne ist die Verbesserung des Anlegerschutzes und umfassendere Kontrolle des sogenannten grauen Kapitalmarkts. Die staatliche Regulierung soll jedoch in angemessenem Verhältnis zur Eigenverantwortung privater Anleger stehen.

Verbraucherzentralen möchten zunehmend gerne Finanzmarktwächter sein, die Regierung scheint gegen eine solche Funktion der Verbraucherverbände keine Einwände zu haben. Eine der ersten Aufgaben wird für den zukünftigen Wächter in der Regulierung der Genussrechte liegen. Seitdem sich der Windkraftspezialist Prokon dieser Finanzierungsmethode bediente, stehen die Genussrechte im Kreuzfeuer der Kritiker. Ein konkretes Verbot dieser Finanzierungsmöglichkeit ist derzeit jedoch nicht zu erwarten.

Ist die BaFin der geeignete Finanzmarktwächter?

Die oberste Finanzaufsicht hat im Fall Prokon für viele Kritiker zu langsam reagiert und wird daher in ihrer Tätigkeit von den Politikern besonders intensiv betrachtet. Sollten sich bei den Untersuchungen Schutzlücken offenbaren, könnten diese zu einer Ausweitung der behördlichen Aufsichtspflicht führen. In ihren Wirkungsmöglichkeiten ist die BaFin derzeit noch eingeschränkt und konnte sich bei der Überprüfung der Genussrechte nur auf formale Dinge beschränken. Der zukünftige Finanzwächter wird sich nach dem Willen der Regierung auch um die inhaltliche Prüfung umstrittener Finanzierungsmöglichkeiten kümmern müssen.

Sollte die BaFin als zukünftiger Finanzmarktwächter aus der Diskussion hervorgehen, benötigt die Institution mehr Befugnis zur Bewältigung der neuen Aufgaben. Dass die oberste Finanzaufsicht der neue Finanzmarktwächter sein wird, geht eigentlich schon aus dem Koalitionsvertrag der neuen Regierung hervor. Bereits dort wurden der BaFin die Aufgaben des Verbots intransparenter Finanzprodukte, der Sicherung der Finanzmarktstabilität sowie die Verbesserung des Anlegerschutzes zugewiesen.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?
Lesen Sie mehr

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun - ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.
Lesen Sie mehr

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich - wie Sie alle wissen - getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU - entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.
Lesen Sie mehr

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.
Lesen Sie mehr

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.
Lesen Sie mehr

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen - wie unvorsichtig ist das denn?
Lesen Sie mehr

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer - großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.
Lesen Sie mehr

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung - keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.
Lesen Sie mehr

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.
Lesen Sie mehr

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

1 + 10 =