©iStock.com/Prasit Rodphan

Milliardengrab Schifffahrt

Die Schifffahrt befindet sich in einer Krise, welche einige deutsche Kreditinstitute ins Wanken bringen könnte. Von Problemkrediten besonders belastet sind HSH Nordbank, Nord LB und DVB Bank. Ratingagenturen sehen noch kein Krisenende.

In Bankbilanzen ticken Zeitbomben

Während die deutschen Banken ihre Ertragsprobleme seit Langem der EZB-Niedrigzinspolitik zuordnen, wird jetzt bei einigen Instituten akute Gefahr sichtbar. Diese finanzierten seit Jahren den Bau von neuen Schiffen und trugen damit zu Überkapazitäten bei, welche nun zum Problem werden. Viele der Kredite sind in hohem Maße ausfallgefährdet, weil die Reedereien bei großem Kapazitätsangebot unter geringer Nachfrage leiden. Die Krise spitzt sich zu und die ersten Banken geben bereits Verlustwarnungen heraus.

Schiffskredite erheblich höher als Eigenkapital

Insbesondere bei der DZ Bank ist die Angst vor Kreditausfällen stark ausgeprägt, denn das Tochterunternehmen DVB Bank hat Schiffskredite in zwölffacher Höhe des Eigenkapitals in der Bilanz stehen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Ebenso dramatisch sieht es bei der HSH Nordbank aus, hier stehen einem Eigenkapital von 6.1 Milliarden Schiffskredite von knapp 24 Milliarden Euro gegenüber. Nicht weniger bedrohlich wird die Lage bei der Nord LB empfunden, das Institut hat bei einem Eigenkapital von 8.4 Milliarden 19 Milliarden Euro für Schiffsneubauten ausgeliehen. Nur wenige Geldhäuser wie beispielsweise die Commerzbank oder Hypo-Vereinsbank dürften die Schiffskrise einigermaßen unbeschadet überstehen.

Kein Ende abzusehen

Obwohl die Summe aller Schiffskredite zwischen 2012 und 2015 von 96 Milliarden auf 81 Milliarden Euro gefallen ist, können die Banken aufgrund der EZB-Geldpolitik zunehmend schwieriger damit umgehen. Bei der HSH Nordbank liegen 33 Prozent aller offenen Schiffskredite und der Staat hat bereits Rettungsversuche unternommen. Die EU-Kommission will die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein als Eigentümer zwingen, die Bank bis 2018 zu verkaufen.

Die Frage ist: Wer übernimmt ein Geldhaus mit ausfallgefährdeten Schiffskrediten während einer Krise?

Die Bremer Landesbank konnte nur durch die Nord LB (Großaktionär) vorm drohenden Untergang gerettet werden. Die Landesbank hat seit 2012 keine weiteren Schiffskredite mehr vergeben. Ein baldiges Ende der Krise wird auch hier nicht erwartet.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: "Am Mute hängt der Erfolg." Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.
Lesen Sie mehr

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ......
Lesen Sie mehr

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.
Lesen Sie mehr

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!
Lesen Sie mehr

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.
Lesen Sie mehr

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird - nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.
Lesen Sie mehr

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.
Lesen Sie mehr

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.
Lesen Sie mehr

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?
Lesen Sie mehr

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

1 + 7 =