Die Bewohner von Norwegen verdanken ihren Reichtum den Ölvorkommen vor den Küsten. Erdöl brachte üppige Jahresgehälter in Verbindung mit kurzen Arbeitszeiten und reichlich Urlaub. Der aktuelle Absturz der Ölnotierungen zeigt die Schwachstellen einer einseitig ausgerichteten Gesellschaft.

Norwegen ist vom Öl abhängig

Das skandinavische Land verfügt kaum über nennenswerte Industriezweige und hat die Zukunft auf stabile Energiepreise aufgebaut. Dass die Ölpreise ohne weltweite Rezession einen derartigen Einbruch erlebten, hat Norwegen im wahrsten Sinn des Wortes kalt erwischt.

Bislang wurden die Norweger oft wegen ihres Reichtums beneidet, denn aus ihm entstanden hervorragende Löhne, ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und erfreulich lange Ferien.

Die jahrelang steigenden Ölpreise vergrößerten den Wohlstand zunehmend und machten blind für die begleitenden Gefahren. Norwegen hängt am Öl wie ein Alkoholiker an der Flasche, weil es nicht rechtzeitig für wirtschaftliche Ausweichsektoren gesorgt hat.

Drohende Massenentlassungen

Richtig ist, dass die Ölindustrie nur 15 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung darstellt. Allerdings bestehen mehr als 50 Prozent der Exporte aus Öl, und der Rohstoff trägt die Staatseinnahmen zu 80 Prozent.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Angesichts des globalen Überangebots und den damit verbundenen Niedrigpreisen wird auch in Norwegen weniger Erdöl gefördert, zahlreiche Mitarbeiter auf den Ölplattformen wurden bereits freigestellt, weitere folgen. Norwegen befindet sich nach Ansicht von Experten am Rand einer lange anhaltenden Rezession, schmerzhafte Einschnitte bei Gehältern und Entlassungen im großen Stil sind unvermeidbar.

Stillgelegte Ölplattformen

Norwegen erlebte glückliche Zeiten, als der Ölpreis noch die Marke von 110 Dollar pro Barrel im Visier hatte. Drei Jahre lang hielt die Sorte Brent diesen Wert konstant, bevor der Kurs 2015 auf unter 60 Dollar absackte. Seither rentiert die Ausbeutung der Offshorefelder vor den Küsten nicht mehr und die Mehrzahl der Bohrtürme steht still.

Norwegen ist allerdings bei seiner Ölkrise auf mehreren Wirtschaftszweigen getroffen, denn in der Folge werden auch Gastronomie, Handel und Hotelgewerbe Einbußen verzeichnen. Das skandinavische Land kann mit seinen 760 Milliarden Euro Rücklagen im Staatsfonds die Krise zwar verlangsamen, aufzuhalten ist sie jedoch nicht.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!
Lesen Sie mehr

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.
Lesen Sie mehr

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?
Lesen Sie mehr

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen - wie unvorsichtig ist das denn?
Lesen Sie mehr

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.
Lesen Sie mehr

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.
Lesen Sie mehr

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher - bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.
Lesen Sie mehr

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
Lesen Sie mehr

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ......
Lesen Sie mehr

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird - nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 1 =