Die neue BaFin-Richtlinie ist bei manchen Fondsgesellschaften offensichtlich noch nicht angekommen.

Sie halten weiterhin die Hand auf und berechnen Anlegern die umstrittene Performance Fee.

Auch auf europäischer Ebene ist keine Lösung in Aussicht.

Anleger werden durch die Performance Fee gleich zweimal zur Kasse gebeten

Dass die Anbieter von Investmentfonds eine Verwaltungsgebühr verlangen, gehört zum Standardverfahren und wird kritiklos hingenommen. Doch wenn Anleger bei guter Entwicklung ihrer Investition noch eine Erfolgsgebühr an den Fondsmanager bezahlen sollen, ist es bei vielen mit der Toleranz vorbei.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Performance Fee ist in Anlegerkreisen mehr als umstritten, einige bezeichnen sie sogar als Unsitte.

Verluste schützen nicht vor der Erfolgsgebühr

Die Gewinnbeteiligung wird auch in Rechnung gestellt, wenn der Fonds eigentlich keinen Gewinn vorweist. Nach Branchen eigenen Regeln muss er nur besser als seine selbst gewählte Benchmark oder der deutsche Aktienindex abschneiden, und schon wird Performance Fee berechnet.

Die zusätzliche Erfolgsprämie belohnt nach Ansicht der Verbraucherschützer riskante Strategien der Manager. Im Fall von Verlusten wird nur der Endkunde zur Begleichung gebeten.
Die Initiatoren der Performance Fee waren 2009 vier der größten deutschen Anbieter:

– Deka
– Union Investment
– DWS
– Allianz Global Investors

Richtlinien können umgangen werden

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stört sich an der zweifelhaften Performance Fee. Sie erließ daher im Juli 2013 eine neue Richtlinie. Fondsgesellschaften müssen Gewinne und Verluste der letzten fünf Jahre aufrechnen. Nur wenn dabei ein Gewinn bleibt, sind sie zur in Rechnung Stellung der Performance Gebühr berechtigt. Doch was sich im ersten Moment gut liest, muss aufgrund der sich anbietenden Hintertüren nicht dauerhaft erfolgreich sein.

Einige Gesellschaften befolgten die Vorgaben der BaFin, andere wiederum verlegten ihren Firmensitz einfach in für die Finanzaufsicht unerreichbares Terrain, beispielsweise nach Luxemburg. Vor allem Union Investment und DWS arbeiten nach wie vor mit der Performance Fee, die Anbieter berufen sich auf die Rechtsprechung Luxemburgs.

Eine von den Grünen angestrebte europäische Vereinbarung wurde im Europaparlament durch die Stimmen der Union, SPD und FDP gekippt.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.
Lesen Sie mehr

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
Lesen Sie mehr

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ......
Lesen Sie mehr

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.
Lesen Sie mehr

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?
Lesen Sie mehr

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.
Lesen Sie mehr

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.
Lesen Sie mehr

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?
Lesen Sie mehr

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

10 + 14 =