In der globalen Wirtschaftswelt agieren Konzerne immer stärker international. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf die Besteuerung.

Gewinne werden gezielt dorthin geleitet, wo die Steuern niedrig sind. Solchen Steuertricks will die EU jetzt einen Riegel vorschieben.

Gewinnverschiebung innerhalb der Konzerne

Eigentlich sollten Gewinne dort besteuert werden, wo sie auch entstanden sind. Bei Unternehmen, die vorwiegend im nationalen Rahmen tätig sind, ist dies in der Regel so.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Typische deutsche Mittelständler zahlen denn auch hierzulande ihre Steuern. Anders sieht es bei international tätigen Konzernen aus. Bei ihnen können Gewinne zwischen Konzerngesellschaften so verschoben werden, dass die Steuerbelastung minimiert wird.

Steuertricks: Einige EU-Staaten helfen mit

Ein beliebtes Modell sind Holding-Konstruktionen, bei denen Töchter hohe Lizenzgebühren für die Nutzung von Rechten der Muttergesellschaft zahlen. Die Holding sitzt dann in einem Land mit Steuervorteilen. Es gibt auch einige EU-Staaten wie die Niederlande, Luxemburg oder Irland, die solchen Steuertricks der Konzerne bisher Vorschub geleistet haben. Ein gängiges Steueroptimierungsmodell unter Einbeziehung der Niederlande wird zum Beispiel als ‚Dutch Sandwich‘ bezeichnet. Unternehmen wie Apple oder Starbucks wird vorgeworfen, davon Gebrauch zu machen.

Verständigung der EU-Finanzminister

Die EU-Finanzminister haben sich jetzt auf eine Änderung der sogenannten Mutter-Tochtergesellschaften-Richtlinie verständigt, mit der solche Steuertricks künftig erschwert werden sollen. Damit wird einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission gefolgt. Danach soll die Steueroptimierung bei Holdings, die keine eigenständige Geschäftstätigkeit entfalten, möglichst verhindert werden. Auch bei der Nutzung von Mischformen der Eigen- und Fremdfinanzierung will man Hürden aufbauen, wenn sie ausschließlich aus Gründung der Steuervermeidung erfolgt.

Konzerne haben noch Zeit

Ob diese Neuregelung gegen die Steuertricks der Konzerne hilft, ist abzuwarten. Denn es bleiben Interpretationsspielräume, zum Beispiel bei der Frage, was unter ‚eigenständiger Geschäftstätigkeit‘ konkret zu verstehen ist. Die Richtlinie muss bis zum 31. Dezember 2015 in nationales Recht umgesetzt werden. Mindestens bis dahin haben die Konzerne noch Gelegenheit, ihre Steuern auch weiterhin zu optimieren.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.
Lesen Sie mehr

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz "Kredite schnell zu tilgen" sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.
Lesen Sie mehr

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich - wie Sie alle wissen - getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU - entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.
Lesen Sie mehr

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.
Lesen Sie mehr

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.
Lesen Sie mehr

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?
Lesen Sie mehr

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.
Lesen Sie mehr

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.
Lesen Sie mehr

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.
Lesen Sie mehr

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 8 =