Die Krise in den Schwellenländern sorgt zunehmend für Besorgnis unter den Anlegern, besonders die aktuelle Abwertung verschiedener Währungen generierte Turbulenzen.

Warum sich manche Staaten zu einer Korrektur ihrer Währung entschließen, und welches Risiko sie damit eingehen, wird in diesem Beitrag ausgeführt.

Die Vorteile einer Währungs-Abwertung

Die Abwertung einer Währung kann für bestimmte Volkswirtschaften einige Vorteile mit sich bringen, jedoch kann nicht jedes Land von solchen Maßnahmen profitieren.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Eine schwächere Währung wünschen sich alle Staaten mit akuten Exportproblemen. Russland versucht beispielsweise, seine lahmende Wirtschaft durch einen schwachen Rubel zu stützen. Dadurch sollen sich Exporte verbilligen und bei den Abnehmern für wachsende Nachfrage sorgen.

Was sich sehr sinnvoll anhört, muss nicht immer richtig sein. Denn im gleichen Zug werden auch die Importe teurer und heizen die Inflation an. Die Folge davon sind höhere Lebenshaltungskosten, welch wiederum zu Lohnerhöhungen und weiterem Preisauftrieb führen. Das Problem jeder Abwertung ist, dass sie sich schwer lenken und kontrollieren lässt.

Nicht jede Währung kann erfolgreich korrigiert werden

Das beste Beispiel für eine erfolglose Währungsabwertung ist Großbritannien. Die Briten werteten ihre Währung in den Jahren 2007 und 2008 circa 25 Prozent ab. Auch sie wollten damit ihre stagnierende Wirtschaft wieder auf Exportkurs bringen – und wurden herb enttäuscht. Obwohl die Produkte aus dem Vereinigten Königreich nach der Abwertung deutlich billiger wurden, zog die Nachfrage nicht an.

Die Zentralbanken der meisten betroffenen Länder wissen um die Risiken einer Abwertung und lassen sich mit ihren Entscheidungen Zeit, manchmal auch etwas zu lange. Wenn die Korrektur der Währung nicht den gewünschten Erfolg hat, setzen betroffene Länder durch Leitzinserhöhungen Signale. So geschehen in Südafrika und der Türkei.

Verfehlen auch diese Zeichen ihre Wirkung, greifen Staaten meist zu regulatorischen Maßnahmen, wie zum Beispiel ganz aktuell in Venezuela, Argentinien oder in der Ukraine.

Die Kernfrage bei jeder Abwertung ist, wozu soll sie gut sein? Geht es dabei um die einfache Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit, oder sollen damit politische und strukturelle Herausforderungen bewältigt werden?

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.
Lesen Sie mehr

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.
Lesen Sie mehr

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung - keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.
Lesen Sie mehr

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen - von Überschüssen ganz zu schweigen.
Lesen Sie mehr

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.
Lesen Sie mehr

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.
Lesen Sie mehr

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.
Lesen Sie mehr

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.
Lesen Sie mehr

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.
Lesen Sie mehr

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.
Lesen Sie mehr

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 15 =