Sportlich konnte Brasilien bei der im Juli zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft nicht brillieren. Die in die Seleção gesetzten Hoffnungen wurden bitter enttäuscht. Doch wie sieht die wirtschaftliche Bilanz aus?

Auch hier waren die Erwartungen groß. Brasiliens krisengeschüttelte Wirtschaft sollte durch die Veranstaltung neue Impulse erhalten.

Tourismus profitiert langfristig

Eine erste Bilanz fällt gemischt aus. Es gibt Branchen die von der Weltmeisterschaft profitiert haben.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Andere hatten eher negative Effekte zu verzeichnen. Manche wurden kaum berührt. Zu den Gewinnern auf lange Sicht zählt wohl vor allem der Tourismus-Bereich. Auch wenn in der Hochphase der Spiele manche Geschäftsreise ausfiel, insgesamt kamen mehr Besucher ins Land – darunter viele das erste Mal. Etliche könnten Brasilien auch künftig als Reiseziel ansteuern.

Rückgang der Produktion, Handel stagniert

Die Industrieproduktion hat dagegen gelitten. Sie sank im Juni erneut um 1,6 Prozent. Bauwirtschaft, Automobilindustrie sowie Maschinen- und Anlagenbau hatten zum Teil drastische Einbrüche zu verzeichnen. Die Umsätze im Handel stagnierten eher, an Spieltagen gingen sie sogar zurück. Nicht betroffen davon waren Bier, Schuhe und Sportartikel sowie Fernsehgeräte. Letztere wurden allerdings nach dem Ausscheiden Brasiliens zu Dumping-Preisen verhökert. Auch bei Luxusmode und -schmuck gab es Umsatzzuwächse, ebenso bei Drogerieartikeln, während der Medikamenten-Absatz sank.

Brasilien: Inflation beschleunigt

Insgesamt wird der Konsum der Brasilianer durch einige Faktoren belastet. Viele sind hoch verschuldet, die Löhne stiegen zuletzt nicht mehr so schnell, dafür ist die Inflation mit 6,5 Prozent relativ hoch. Durch die WM zogen die Preise nochmals an und die Geldentwertung hat sich beschleunigt.

Unter dem Strich haben die Brasilianer weniger Geld zum Ausgeben als vor der Weltmeisterschaft. Das belastet die Nachfrage.

Unter dem Strich eine Null

Insgesamt ist wohl davon auszugehen, dass sich positive und negative Effekte die Waage halten. Es gibt keinen WM-Impuls. Die Hoffnung auf ein Ende der Krise in Brasilien durch den Fußball scheint sich demnach nicht zu bestätigen.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

9 + 13 =