©iStock.com/Izabela_Habur

Brexit: England bietet Schnäppchen

Die Entscheidung für den Brexit hat die britische Währung auf Talfahrt geschickt. England ist somit zumindest für kurze Zeit ein günstiges Urlaubsland und Shoppingparadies. Das muss jedoch nicht lange so bleiben.

Das Referendum für den Brexit verbilligt das britische Pfund

Mit zunehmender Klarheit in Bezug auf das Abstimmungsergebnis sackte der Kurs der britischen Währung um bis zu neun Prozent ab. Als der Schock unter den Marktteilnehmern wieder von rationalem Handeln verdrängt wurde, erholte sich das Pfund leicht und schloss den Börsentag mit einem Minus von sechs Prozent ab.

In der Praxis bedeutet dies, dass vor dem Referendum ein Euro 0.76 Pfund wert war und danach 0.81 Pfund Sterling kaufen konnte. Und das, obwohl der Euro ebenfalls dramatisch abstürzte. Für Verbraucher sind aktuell viele britische Konsumgüter sowie Reisen nach England um etwa sechs Prozent billiger, doch das könnte sich schnell wieder ändern.

Wenn nach dem Brexit die Normalität zurückkehrt

Der momentan niedrige Pfund-Kurs führt bei vielen britischen Konsumartikeln zu minimalen Preisabschlägen im Centbereich, selbst bei hochpreisigen Modeartikeln lassen sich nur wenige Euro einsparen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Wenn jedoch in den kommenden Wochen die Börse wieder zu normalem Alltagsgeschäft zurückfindet, könnte erneutes Investorenvertrauen dem Pfund zu seiner alten Stärke verhelfen. In jedem Fall müssen Großbritannien und die EU-Kommission Austrittsverhandlungen führen, für welche etwa zwei Jahre anberaumt sind. Erst danach wird sich zeigen, ob England seine Produkte teurer als bisher anbieten muss.

Einiges könnte in der Tat teurer werden

Flugreisen nach England waren vor dem Brexit besonders preisgünstig. Sie könnten es bleiben, wenn die britische Regierung mit Brüssel ein Sonderabkommen trifft, von welchem auch andere Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, Island oder Norwegen profitieren. Gleiches gilt für die geplante Abschaffung der Roaming-Gebühren, davon ist das Vereinigte Königreich nach dem Brexit ausgenommen und muss neu verhandeln. Aber, selbst wenn England in Zukunft etwas teurer werden würde, könnte dies einen echten United Kingdom Fan nicht von seiner Vorliebe abhalten.

Unbeliebteste Rally aller Zeiten | Mandantenbrief 11/2020

Verrückte Welt noch verrückter. Noch vor kurzem hatte Wirecard eine höhere Marktkapitalisierung (Börsenkurs mal ausgegebener Aktien) als die Deutsche Bank.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der „richtige“ Crash?

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

6 + 11 =