Ein Multi-Asset-Fonds streut das Vermögen des Anlegers auf verschiedene Anlageklassen, wobei Aktien, Anleihen und Rohstoffe unterschiedliche Anteile im Portfolio einnehmen. Die zum Sondervermögen zählende Variante ist in Deutschland unter der Bezeichnung Mischfonds bekannt und will das Anlegerrisiko minimieren.

Die Besonderheiten der Multi-Asset-Fonds

Während Aktienfonds oder Rentenfonds das Anlageziel schon in ihrer Bezeichnung ausdrücken, senkt ein Multi-Asset-Fonds durch Investments in mehrere Anlageklassen das Risiko der Investoren.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die dahinter steckende Idee ist schnell erklärt: Verschiedene Assetklassen reagieren auf Finanzmarktkrisen oft völlig unterschiedlich; während die Aktienkurse fallen, zeigen die Festverzinslichen meistens stärkere Performance. Verluste in einzelnen Anlageklassen sind in diesen Szenarien kaum vermeidbar, allerdings werden sie in einem Multi-Asset-Fonds durch geschickte Vermögensverteilung erheblich verringert.

Die Qualität des Managements entscheidet

Für die Performance eines Multi-Asset-Fonds ist die Aktivität der Manager von entscheidender Bedeutung. Sie müssen darauf achten, dass die Proportionen immer im richtigen Verhältnis zu den aktuellen Marktbedingungen stehen. Bei einem Mischfonds ist das Verhältnis zwischen Aktien, Anleihen und anderen Werten nicht fest fixiert, es muss vielmehr bei veränderten Marktbedingungen umgeschichtet werden:

  • Am Anfang einer Aufschwungphase sollten Aktien und Rohstoffe größere Anteile bekommen.
  • Bei drohendem Abschwung müssen Rentenpapiere und gegebenenfalls Immobilien mehr Gewicht erhalten.
  • Bei horizontaler Entwicklung setzen die Manager eher auf Aktien.

Sicherheit und Nachteile bei Multi-Asset-Fonds

Mischfonds gehören prinzipiell zum Sondervermögen, welches von einer Depotbank verwaltet auch dann sicher ist, wenn der Emittent einen Insolvenzantrag stellt. Gleichwohl mindert die Struktur der Multi-Asset-Fonds Risiken und Chancen gleichermaßen. Bei einer Aktienhausse bleiben die Renditen deutlich hinter denen reiner Aktienfonds zurück.

Zudem sind die Managerleistungen bei einem Mischfonds teuer und reduzieren die Rendite spürbar. Bislang sind in diesem Sektor nur vereinzelte Angebote auf der Basis von Exchange Traded Funds (ETF) erhältlich. Diese passive Fondsvariante eignet sich kaum für die oft erforderlichen Änderungen seitens der Gewichtung. Allerdings wird sich auch hier die Auswirkung des digitalen Fortschritts in automatisierter Gewichtung kostengünstig bemerkbar machen.

Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

Von Experten wurden die beginnenden zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts als Dekade der Finanzrepression (sinngemäß „schleichender Sparverlust“) bezeichnet. Nun dürfte diese Entwicklung weitaus schneller kommen und ausgeprägter ausfallen als gedacht.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

8 + 10 =