Dass Zinsen nicht immer gleich Zinsen sind, erfahren viele Verbraucher durch die verwirrenden Finanzierungsangebote, bei denen einmal vom Nominalzins und ein anderes Mal vom Effektivzins die Rede ist. Baufinanzierung ist schwierig.

Wodurch sich die beiden Zinsangaben unterscheiden, will dieser Beitrag erklären.

Die Bedeutung von Effektivzins und Nominalzins

Die wichtigste Eigenschaft des Nominalzinses ist, dass diesem Zinssatz der sogenannte Zinseszinseffekt fehlt.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Von den Banken wird der Nominalzins als jährlicher Zinssatz angegeben, sie schreiben die Zinsen erst am Ende des laufenden Geschäftsjahres gut.

Der Effektivzins, oder auch der effektive Jahreszins, vereint den Nominalzins zuzüglich bereits gutgeschriebener Zinsen. Die Zinsen von Krediten fallen höher aus, weil sie dem ständigen Zinseszinseffekt unterliegen. Kunden können zunehmend vom effektiven Jahreszins profitieren, da immer mehr Banken dazu übergehen, ihren Kunden monatliche Zinsgutschriften anzubieten.

Aus einer Geldanlage von 5.000 Euro entstehen bei einem Nominalzins von 2,7 Prozent Zinseinnahmen von jährlich 135 Euro.

Werden die Zinserträge vierteljährlich gutgeschrieben, entsteht für die gleiche Anlage ein Effektivzins von 2,73 Prozent, dieser entspricht einen Zinsertrag von 136,37 Euro.

Angesichts der aktuell sehr niedrigen Zinsen fallen die Unterschiede bei Sparanlagen relativ klein aus, bei Kreditzinsen kommt der Unterschied deutlicher zum Vorschein.

Bei Krediten erhöhen die Bearbeitungsgebühren den Effektivzins

Der Nominalzins, oder auch Sollzins genannt, stellt bei Darlehen den Nettozins dar, dieser kann sich durch unterschiedlich veranlagte Bearbeitungsgebühren schnell um ein paar Prozentpunkte erhöhen. Als weiterer Faktor für den Unterschied zwischen Sollzinsen und effektiven Jahreszinsen ist die Verrechnung der Tilgungsanteile auszumachen. Denn durch die Verrechnung der Tilgungsleistungen zum Jahresende muss der Kreditnehmer auch für solche Beträge noch Zinsen entrichten, die von ihm bereits getilgt wurden.

Wer sich also um gute Erträge für seine Spareinlage (oder Festgelder) bemüht, sollte auf monatlicher Gutschrift seiner Zinsen bestehen, der Effekt kommt allerdings auch bei quartalsweiser Abrechnung zum Tragen.

Wer einen Kredit aufnehmen will, sollte weniger dem oft im Vordergrund stehenden Nominalzins Aufmerksamkeit schenken, sondern sich nur am Effektivzins orientieren. Zusätzliche Erklärungen bieten unabhängige Finanzberater, wobei unabhängig für viele Verbraucher mit „Honorarberatung“ gleichgesetzt wird.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz „Kredite schnell zu tilgen“ sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 7 =