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Festgeld gehört derzeit zu den weniger attraktiven Geldanlagen, weil das Niedrigzinsniveau die Rendite oft hinter der Inflationsrate zurückbleiben lässt. Dieser Beitrag will nicht für Festgelder werben, sondern den Begriff und die Verbindung zum damit oft fallenden Ausdruck Libor erklären.

Festgeld – die Terminanlage mit exzellenter Sicherheit

Wegen seiner Sicherheit ist Festgeld einer der beliebtesten Produktarten deutscher Verbraucher. Es ist durch die Überschaubarkeit der Fälligkeitstermine sowohl für Menschen mit langem Anlagehorizont als auch für Verbraucher geeignet, die über ihr Geld zeitnah verfügen möchten.

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Auch bei Festgeldern gilt, je länger es gebunden ist, desto attraktiver sind die Erträge. Bei Festgeldanlagen können Verbraucher zwischen Laufzeiten von einigen Tagen bis zu zehn Jahren wählen. Die Konditionen der Anbieter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Höhe der offerierten Zinsen, ein Instituts-Vergleich vor der Geldanlage ist daher empfehlenswert.

Die allseits beliebte Sicherheit von Festgeld besteht unabhängig von der Laufzeit. Da Festgeldinvestitionen in der deutschen Bankenwelt in die Kategorie Sichtgeldeinlagen fallen, greift auch bei einer Insolvenz der Bank in der Regel die Einlagensicherung.

Die jeweilig angebotenen Zinsen für die Anlagenform Festgeld werden durch den Libor bestimmt. Hinter dem Begriff stehen die Zinsen, für welche sich Banken von anderen Instituten kurzfristig Geld leihen können.

Der Libor – die London Interbank Offered Rate

Der Ausdruck Libor beschreibt den täglich neu festgelegten Referenz-Zinssatz für das Interbankengeschäft. An jedem Werktag einer Woche wird um elf Uhr britischer Zeit dieser wichtige Zinssatz fixiert. An der Festlegung sind international führende Bankinstitute beteiligt. Der Libor ist als Angebotszins zu verstehen, denn seine Grundlage sind jene Zinssätze, zu denen Institute anderen Banken leihweise Gelder anbieten. Wie schon oben erwähnt, ist der Libor die Basis für viele Geschäfte an den Finanzmärkten, er dient auch zur Berechnung der Zinssätze für Festgeld-Anlagen.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Begriff allerdings nicht durch die eigentliche Funktion bekannt, sondern bekam durch die Ermittlungen in Libor Manipulationsskandalen besondere Bedeutung.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

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