UA-58392891-1

In Deutschland ist die Aufarbeitung der letzten Finanzkrise bei Weitem noch nicht abgeschlossen, das meint der Präsident des in Bonn angesiedelten Max-Planck-Instituts, Martin Hellwig. Seine Kritik zielt nicht nur auf die Banken ab, auch Medien, Politik und Wissenschaft müssten ihren Teil zur Bewältigung beitragen.

Banken haben nur wenig aus der Finanzkrise gelernt

Aus der Sicht von Martin Hellwig sind die Kreditinstitute heute nur geringfügig stabiler als zu Beginn der Finanzkrise. Regulierungen sind für ihn zwar ein richtiger Schritt, sie gehen jedoch nicht weit genug und tangieren viele Banken nur oberflächlich.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Vor allem die Eigenkapitalausstattung ist deutlich zu gering für die Bewältigung weiterer Krisen, die Ursache dafür sieht Hellwig in den unzureichenden Anforderungen.

Die letzte Finanzkrise führte kaum zu Verbesserungen

Nach der Ansicht von Hellwig liegt dies an der unbefriedigenden Wahrnehmung, die bei richtiger Einstellung schon zwangsläufig zu effizienter Aufarbeitung führen müsste. Stattdessen gehen die Banken immer komplexere Verflechtungen mit der Politik ein und verdrängen die letzte Finanzkrise einfach. Im Ergebnis sei eine zunehmende Macht von Gläubigern gegenüber der Regierung festzustellen, die letztendlich das klassische Haftungsprinzip in Vergessenheit geraten lässt. Hellwig führt zur Untermauerung seiner Ansicht die von Politikern arrangierte Rettung Griechenlands an. Medien und Wissenschaft wurden in die Kritik einbezogen, weil sie sich nicht um eine sachgerechte Aufarbeitung der Finanzkrise bemühen.

Europa in der Sackgasse?

Europa hat kaum aus der letzten Finanzkrise gelernt, dringende Reformen werden immer noch ständig verschoben. Des Weiteren greifen die Regulierungen der BaFin bei international operierenden Instituten nur wenig. Hellwig sieht darüber hinaus das Risiko einer wirtschaftlichen Stagnation, die seiner Ansicht nach ein bis zwei Jahrzehnte andauern könne. Als Ursachen identifiziert er die hohe private und staatliche Verschuldung in Verbindung mit Überkapazitäten im Bankenwesen.

Die geplante Bankenunion bringt seiner Meinung nach nicht den gewünschten Effekt. Regierungen favorisieren schwache Institute, weil diese seit der Finanzkrise leicht an billiges Geld der EZB kommen.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 7 =