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Während bei aktiv gemangten Fonds gezielt einzelne Aktien ausgewählt werden, investieren Anleger beim Indexing in den Markt als Ganzes.

Das heißt, sie erwerben gleichzeitig alle Aktien, aus denen sich Indexe wie der DAX, Euro Stoxx, S&P 500 oder der Dow Jones zusammensetzen.

Passiv investieren bietet Sicherheit

Da beim Indexing einfach in den Gesamtmarkt investiert wird, wird diese Strategie auch als passives Investment bezeichnet.

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Indexing unterscheidet sich somit von der klassischen Methode bei Investmentfonds, denn hier versucht ein Fondsmanager, durch gezielt erworbene Einzeltitel, den Markt beziehungsweise den Index zu schlagen.

Indexing kann einfach umgesetzt werden, Anleger benötigen dafür lediglich Exchange Traded Funds, also ETFs oder Indexzertifikate. Die beiden Instrumente unterscheiden sich in erster Linie durch die unterschiedliche Sicherheit. ETFs zählen zum Sondervermögen, welches im Insolvenzfall besonders geschützt ist. Indexzertifikate kommen Schuldverschreibungen gleich, das Emittentenrisiko tragen hier die Anleger.

Weil Banken oder Fondsgesellschaften mit Indexing nur einen Bruchteil von dem verdienen können, was bei gemanagten Fonds abfällt, ist diese Methode nicht besonders attraktiv für sie.

Indexing generiert Kostenvorteile

Gegenüber aktiv gemanagten Investmentfonds lassen sich beim Indexing viele Kosten einsparen. Das kostenintensive Fondsmanagement entfällt vollständig. Bei ETF´s liegt die Gesamtkostenquote bei jährlich 0,37 Prozent, der Ausgabenaufschlag entfällt. Die Verwaltungsgebühr bei Investmentfonds liegt bei durchschnittlich 1,5 Prozent, dazu kommt beim Erwerb ein Ausgabenaufschlag von circa sechs Prozent.

Diversifikation ist ein weiterer wichtiger Vorteil bei dieser Methode, wer nur in wenige jedoch breit gestreute Indizes investiert, diversifiziert sein Portfolio kostengünstig und einfach. Dadurch können Anleger ihr Risiko wirksam reduzieren.

Der Begriff Indexing ist von dem Wort Index abgeleitet, damit ist ein Wertpapierkorb gemeint, welcher einen genau definierten Anlagemarkt eines bestimmten Landes repräsentiert, wie beispielsweise der Deutsche Aktienindex DAX. Der DAX beinhaltet die dreißig führenden und umsatzintensivsten Aktien der Deutschen Börse in Frankfurt/Main. Bei der Wahl von ETF´s sollte darauf geachtet werden, ob der Kursindex oder der Performanceindex bei der Berechnung herangezogen wurde.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

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