©iStock.com/schulzie

Kaum noch Immobilien-Kredite zu bekommen

Immobilien-Kredite sind immer problematischer zu bekommen, Grund dafür ist eine neue EU-Richtlinie. Eigentlich sollte diese verhindern, dass sich bei der Immobilienfinanzierung Verbraucher übernehmen. Doch schießt die Verordnung in der Praxis weit über das Ziel hinaus.

Banken verlangen für Immobilien-Kredite mittlerweile nicht nur sicheres Einkommen

Vor einem Jahr genügten bei der Baufinanzierung ein festes Einkommen in bestimmter Höhe sowie eine gewisse Eigenkapitalbeteiligung. Inzwischen reichen diese Faktoren nicht mehr aus, denn viele Banken verlangen zudem noch Sicherheiten und den Nachweis, dass der Kreditnehmer höhere Monatsbeträge für Tilgung sowie Zins aufbringen kann.

Immobilien-Kredite und die neue EU-Regelung

Die Regierung hat die EU-Richtlinie bereits im März in deutsches Recht eingepflegt, sie soll bei der Vermeidung riskanter Finanzierungen helfen und Käufer sowie Bauherren vor Überschuldung schützen. Die vielleicht gute Absicht zeigt bereits zwei Monate nach Einführung negative Folgen. Die Deutsche Kreditwirtschaft warnt, dass die Vergabe zahlloser Immobiliendarlehen durch die Richtlinie gefährdet ist.

Das ändert sich durch die neue Regelung

Banken dürfen Immobilien-Kredite nur noch gewähren, wenn sie innerhalb der Lebenserwartung der Kreditnehmer vollständig getilgt werden können.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Institute dürfen nicht mehr wie früher berücksichtigen, dass der Immobilienwert im Darlehensverlauf den Umfang des Kredits übersteigt. Banken müssen zukünftig Einkommen und Vermögen der Schuldner stärker fokussieren, daher verschärfen sie momentan ihre eigenen Richtlinien.

Berechnungen zur Kreditfähigkeit müssen auf die gesamte Laufzeit vorgenommen werden, wobei die Institute seitens künftiger Einnahmen oder Zinsen bei der zweiten Zinsbindung von Prognosen ausgehen. Kreditentscheider reagieren besonders sensibel bei knappen Beträgen zum Lebensunterhalt oder wenn Immobilien-Darlehen bis ins Rentenalter laufen.

Immer mehr abgelehnte Immobilien-Kredite

Bislang galt, dass der Kreditnehmer sich im Notfall durch den Hausverkauf entschulden konnte. Die Option fällt bei der neuen Sichtweise weg, dafür steigt die rechtliche Unsicherheit. Weil die Befürchtung im Raum steht, bei Kundenzahlungsunfähigkeit haften zu müssen, lehnen zunehmend viele Banken Kredite für Immobilien ab. Davon waren in den letzten Wochen bereits 20 Prozent aller Baufinanzierungen betroffen. Das führt dazu, das trotzt historisch niedriger Zinsen, nur Wohlhabende ihren Immobilientraum realisieren können.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

Die Franzosen kauften in der Corona-Krise Wein, die US-Amerikaner kauften Gewehre und die Deutschen kauften Klopapier. Hierdurch wird auch verdeutlicht, dass im Jahr 2020 nichts wirklich seriös vorhersehbar war.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

3 + 5 =