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Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) wird zur Herausforderung für die Anbieter, denen die Umsetzung der geforderten Veränderungen bis zum Jahresende kaum möglich sein wird. Dieser Umstand bringt das Neugeschäft der Branche zunehmend in Gefahr.

Lebensversicherungsreformgesetz: Enormer Zeitdruck

Das LVRG wurde im Juli von den Regierungsinstanzen verabschiedet und soll von den Lebensversicherern bis zum ersten Januar 2015 realisiert werden.

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Das Reformpaket tangiert nahezu alle wichtigen Bereiche, sollte die Zeit nicht ausreichen, drohen massive Einbußen im Neugeschäft.

Einige Insider sehen das Neugeschäft der Anbieter durch das LVRG in jedem Fall betroffen, von ihnen wird die Einführung einer neuen Tarifgeneration erwartet. Der Grund: Die im LVRG festgeschriebene Reduzierung des ­Höchstzillmersatzes auf 25 Promille (vorher 40) lässt eine Neukalkulation geboten erscheinen. Gleiches gilt auch für die Absenkung des Höchstrechnungszinses von derzeit 1,75 auf 1,25 Prozent zum Jahresbeginn 2015. Das Lebensversicherungsreformgesetz zwingt zur Eile, denn es stehen Einbußen beim Neugeschäft an, die sich jedoch derzeit nicht im vollen Umfang beziffern lassen.

Das LVRG fordert die Umstellung der Vertriebssoftware

Speziell die Angebotssoftware muss bei den Versicherern bis spätestens einen Monat vor Weihnachten umgestellt sein. Die Experten bezweifeln, dass die Mehrheit der Versicherungsanbieter alle geforderten Änderungen fristgemäß umsetzen kann. Die Vielzahl der im Lebensversicherungsreformgesetz verankerten Neuerungen wird viele Versicherungsgeber zeitlich überfordern. Nur wenn die Angebotssoftware bis Ende November aktualisiert ist, kann das Neugeschäft planmäßig und unbeschadet abgewickelt werden.

LVRG: Transparenz bei Lebensversicherungen

Im neuen Lebensversicherungsreformgesetz ist festgelegt, dass ab Inkrafttreten die Kosten bei einem Versicherungsvertrag für den Versicherungsnehmer offengelegt werden muss. Und zwar noch bevor sich der Kunde zum Abschluss der Versicherung entschließt.

Des Weiteren werden der Finanzaufsicht BaFin neue und erweiterte Befugnisse zuteil. Sie kann damit beispielsweise bei den Versicherern aus eigenem Ermessen heraus Sanierungsmaßnahmen anordnen.

Damit nicht genug, das LVRG reduziert auch den Spielraum der Versicherungsgeber im Bezug auf Ausschüttungen an die Aktionäre.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

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