UA-58392891-1

Die Bewohner von Norwegen verdanken ihren Reichtum den Ölvorkommen vor den Küsten. Erdöl brachte üppige Jahresgehälter in Verbindung mit kurzen Arbeitszeiten und reichlich Urlaub. Der aktuelle Absturz der Ölnotierungen zeigt die Schwachstellen einer einseitig ausgerichteten Gesellschaft.

Norwegen ist vom Öl abhängig

Das skandinavische Land verfügt kaum über nennenswerte Industriezweige und hat die Zukunft auf stabile Energiepreise aufgebaut. Dass die Ölpreise ohne weltweite Rezession einen derartigen Einbruch erlebten, hat Norwegen im wahrsten Sinn des Wortes kalt erwischt.

Bislang wurden die Norweger oft wegen ihres Reichtums beneidet, denn aus ihm entstanden hervorragende Löhne, ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und erfreulich lange Ferien.

Die jahrelang steigenden Ölpreise vergrößerten den Wohlstand zunehmend und machten blind für die begleitenden Gefahren. Norwegen hängt am Öl wie ein Alkoholiker an der Flasche, weil es nicht rechtzeitig für wirtschaftliche Ausweichsektoren gesorgt hat.

Drohende Massenentlassungen

Richtig ist, dass die Ölindustrie nur 15 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung darstellt. Allerdings bestehen mehr als 50 Prozent der Exporte aus Öl, und der Rohstoff trägt die Staatseinnahmen zu 80 Prozent.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Angesichts des globalen Überangebots und den damit verbundenen Niedrigpreisen wird auch in Norwegen weniger Erdöl gefördert, zahlreiche Mitarbeiter auf den Ölplattformen wurden bereits freigestellt, weitere folgen. Norwegen befindet sich nach Ansicht von Experten am Rand einer lange anhaltenden Rezession, schmerzhafte Einschnitte bei Gehältern und Entlassungen im großen Stil sind unvermeidbar.

Stillgelegte Ölplattformen

Norwegen erlebte glückliche Zeiten, als der Ölpreis noch die Marke von 110 Dollar pro Barrel im Visier hatte. Drei Jahre lang hielt die Sorte Brent diesen Wert konstant, bevor der Kurs 2015 auf unter 60 Dollar absackte. Seither rentiert die Ausbeutung der Offshorefelder vor den Küsten nicht mehr und die Mehrzahl der Bohrtürme steht still.

Norwegen ist allerdings bei seiner Ölkrise auf mehreren Wirtschaftszweigen getroffen, denn in der Folge werden auch Gastronomie, Handel und Hotelgewerbe Einbußen verzeichnen. Das skandinavische Land kann mit seinen 760 Milliarden Euro Rücklagen im Staatsfonds die Krise zwar verlangsamen, aufzuhalten ist sie jedoch nicht.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

4 + 13 =