UA-58392891-1

Das Regelwerk MIFD II hat ein eventuelles Provisionsverbot zur Länderangelegenheit gemacht. In Deutschland wurde mittlerweile von einem Verbot abgesehen, gleichwohl sind die Bankberater zur Offenlegung aller Provisionen bei Finanzprodukten verpflichtet. Andere Staaten sind hierbei allerdings konsequenter vorgegangen.

Die Verordnung MIFD II beinhaltet kein Provisionsverbot

Grundsätzlich wird durch die Regulierung die klassische Provisionsberatung um die Honorarberatung bereichert, zu einem generellen Provisionsverbot konnten sich die europäischen Gesetzgeber allerdings nicht durchringen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Wie mit den Provisionen zukünftig umgegangen wird, liegt daran, wie die Mitgliedsnationen MIFD II in der nationalen Gesetzgebung umsetzen. Dabei ist ihnen grundsätzlich auch ein Verbot der Provisionen möglich.

Provisionen in Deutschland

Die Vergütungen sind bei uns als Auslöser zahlreicher Fehlberatungen identifiziert, zu einem Provisionsverbot konnten sich die Politiker allerdings bisher nicht entscheiden. Der immense Schaden durch provisionsgesteuerte Beratungen geht in zweistellige Milliardenbeträge und zwingt die Verantwortlichen zum Handeln. Die Offenlegung der Provisionen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn hiermit erfahren Kunden zumindest, dass Finanzberatung nicht kostenfrei ist und niemals war. Das Provisionsverbot wäre zwar die konsequentere Lösung gewesen, doch mit der Offenlegung kann die unabhängige Finanzberatung auch leben.

Eingeschränkte Offenlegung

Provisionen müssen in erster Linie in der Bankberatung und bei Anlageprodukten offen gelegt werden. Eine sinnvolle Ausweitung auf Versicherungen wurde von der Assekuranzlobby in einer beispiellosen Aktion vorerst vom Tisch gefegt. Auch bei den Banken wird überlegt, wie die Provisionsoffenlegung am besten zu umgehen ist. Dabei könnte die Bundesregierung mithilfe von MIFD II jederzeit dem Vorbild Großbritanniens folgen und ein totales Provisionsverbot aussprechen.

Ein Provisionsverbot mit interessanten Folgen

In Großbritannien waren die Verhältnisse ähnlich wie in Deutschland; die von Provisionen angefeuerten Falschberatungen führten zu umfangreichen Verlusten seitens der Anleger. Jedoch war, anders als bei uns, der lautstarke Verbraucherprotest Anlass für ein Provisionsverbot seitens der Regierung. Das Vereinigte Königreich hat mittlerweile einige Jahre Erfahrung mit dem Verbot, bemerkenswert ist dabei, dass all die prognostizierten Nachteile nicht eingetreten sind. Es gab bislang kein vorhergesagtes Aussterben der Vermittlerbranche und es entstand keine Unterversorgung der Briten mit Finanzprodukten.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 12 =