Das Regelwerk MIFD II hat ein eventuelles Provisionsverbot zur Länderangelegenheit gemacht. In Deutschland wurde mittlerweile von einem Verbot abgesehen, gleichwohl sind die Bankberater zur Offenlegung aller Provisionen bei Finanzprodukten verpflichtet. Andere Staaten sind hierbei allerdings konsequenter vorgegangen.

Die Verordnung MIFD II beinhaltet kein Provisionsverbot

Grundsätzlich wird durch die Regulierung die klassische Provisionsberatung um die Honorarberatung bereichert, zu einem generellen Provisionsverbot konnten sich die europäischen Gesetzgeber allerdings nicht durchringen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Wie mit den Provisionen zukünftig umgegangen wird, liegt daran, wie die Mitgliedsnationen MIFD II in der nationalen Gesetzgebung umsetzen. Dabei ist ihnen grundsätzlich auch ein Verbot der Provisionen möglich.

Provisionen in Deutschland

Die Vergütungen sind bei uns als Auslöser zahlreicher Fehlberatungen identifiziert, zu einem Provisionsverbot konnten sich die Politiker allerdings bisher nicht entscheiden. Der immense Schaden durch provisionsgesteuerte Beratungen geht in zweistellige Milliardenbeträge und zwingt die Verantwortlichen zum Handeln. Die Offenlegung der Provisionen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn hiermit erfahren Kunden zumindest, dass Finanzberatung nicht kostenfrei ist und niemals war. Das Provisionsverbot wäre zwar die konsequentere Lösung gewesen, doch mit der Offenlegung kann die unabhängige Finanzberatung auch leben.

Eingeschränkte Offenlegung

Provisionen müssen in erster Linie in der Bankberatung und bei Anlageprodukten offen gelegt werden. Eine sinnvolle Ausweitung auf Versicherungen wurde von der Assekuranzlobby in einer beispiellosen Aktion vorerst vom Tisch gefegt. Auch bei den Banken wird überlegt, wie die Provisionsoffenlegung am besten zu umgehen ist. Dabei könnte die Bundesregierung mithilfe von MIFD II jederzeit dem Vorbild Großbritanniens folgen und ein totales Provisionsverbot aussprechen.

Ein Provisionsverbot mit interessanten Folgen

In Großbritannien waren die Verhältnisse ähnlich wie in Deutschland; die von Provisionen angefeuerten Falschberatungen führten zu umfangreichen Verlusten seitens der Anleger. Jedoch war, anders als bei uns, der lautstarke Verbraucherprotest Anlass für ein Provisionsverbot seitens der Regierung. Das Vereinigte Königreich hat mittlerweile einige Jahre Erfahrung mit dem Verbot, bemerkenswert ist dabei, dass all die prognostizierten Nachteile nicht eingetreten sind. Es gab bislang kein vorhergesagtes Aussterben der Vermittlerbranche und es entstand keine Unterversorgung der Briten mit Finanzprodukten.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: „Am Mute hängt der Erfolg.“ Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

„Zinsen bleiben ewig nahe Null“ | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 8 =