Wahrscheinlichkeiten sind eventuell eintretende Ereignisse, die niemand sicher vorhersagen kann.

Keine Geldanlage sollte auf solchen Unbekannten aufgebaut sein, denn die Fehlinterpretation eines wahrscheinlich eintretenden Ereignisses kann für Anleger zu enormen Verlusten führen.

Wer bei der Geldanlage auf Wahrscheinlichkeit baut, wird verlieren

Menschen neigen dazu, ihr ganzes Leben auf Wahrscheinlichkeiten aufzubauen.

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Das fängt damit an, dass manche Zeitgenossen viele Stunden zu früh am Airport sind, nur weil die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsstaus auf der Autobahn sie antreibt. Dabei ist es sinnbefreit zu ergründen, ob Männer sich mehr um die Wahrscheinlichkeit kümmern als Frauen. Denn unter beiden Geschlechtern gibt es sowohl erschreckend furchtlose als auch furchtbar ängstliche Exemplare.

Menschen, die ihr Leben zu sehr von Wahrscheinlichkeiten abhängig machen, nehmen sich damit ein gutes Stück an Lebensfreude und riskieren ihre geistige Gesundheit. Da Wahrscheinlichkeiten schwer einzuschätzen sind, sollten sie lieber danach suchen, wie sie die angeblich auf sie hereinbrechenden Ereignisse wirkungsvoll ausschalten können. Dass dies möglich ist, haben bekannte Investoren bei ihrer Geldanlage bereits bewiesen.

Passive Strategien statt Berechnung von Wahrscheinlichkeiten

Wer beispielsweise in eine einzige Aktie investieren möchte, wird sich, ob er will oder nicht, mit einigen Wahrscheinlichkeiten auseinandersetzen müssen. Weil er viel riskiert, spielt er auch sämtliche Ereignisse in seinem Kopf durch, die seinen Gewinn beeinflussen können. Fantasievollen Menschen fallen dabei so viele Möglichkeiten ein, dass sie letztendlich von ihrer Investition Abstand nehmen. Anleger mit weniger Fantasie hoffen, dass ihre ausgedachten Wahrscheinlichkeiten niemals eintreffen. Doch gibt ihnen ihre riskante Investition oft ein schlechtes Lebensgefühl, welches von Verlustängsten geprägt ist.

Die Alternative dazu heißt passiv in den ganzen Markt investieren, diese Form der Geldanlage benötigt keine Bewertung der Wahrscheinlichkeit und generiert trotzdem attraktive Renditen. Prominente Wissenschaftler haben schon lange bewiesen, dass aktives Investieren in die Kapitalmärkte keinesfalls zu besseren Renditen führt, jedoch wesentlich riskanter als die passive Variante ist. Mit der Strategie der passiven Geldanlage treten die Wahrscheinlichkeiten in den Hintergrund und machen positiven Lebensgefühlen Platz.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

„Big Brother is watching you“ – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman „1984“ ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

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