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Sparfüchse unter sich: Wie die Deutschen Geld sparen

Wenn es um Finanzen geht, ist der Deutsche ein sicherheitsdenkender und vorausplanender Mensch. Mit Geld auf der hohen Kante lebt es sich für viele Deutsche einfacher und das Sicherheitsgefühl wird mit jedem gesparten Cent bestärkt. Ein Verhalten, das schon seit der Generation der Großeltern praktiziert wird.

Die Finanzkrise ist in vollem Gange. Seit dem spektakulären Niedergang der Lehman Brothers ist das Vertrauen in Banken erheblich gesunken. Sparanlagen, Fonds und Investitionen in Aktien werden kritisch betrachtet und haben den Reiz vom schnellen Gewinn Makel verpasst. Das Vertrauen in das Sparkonzept haben die Deutschen jedoch nicht verloren. Lediglich die Methoden gehen auf traditionelle Vorgänge zurück.

Das Sparschwein ist immer noch die beliebteste Vorgehensweise, um seine Finanzen an einem sicheren Ort zu lagern. Man weiß, wo es ist, man weiß, wie viel Geld sich darin befindet und hat unkomplizierten Zugriff auf seine finanziellen Mittel. Zudem werden Entscheidungen schneller getroffen: Mit dem Bewusstsein über seine verfügbaren Mittel ist ein Urlaub schneller gebucht, ein Casinospiel im Web wird mit mehr Unterhaltung und Freude begonnen oder ein teures Kleidungsstück wird ohne Reue gekauft. Die Freiheiten sind größer, wenn das Geld in greifbarer Nähe ist.

Vergleiche sind Gold wert

In der heutigen Gesellschaft ist es jedoch möglich, auch auf anderem Wege Geld zu sparen. Neben dem Notgroschen, der im Kleiderschrank verborgen ist, kann auch dauerhaft im Alltag auf sein Geld geachtet werden. Bei Handyverträgen, Stromanbietern oder Versicherungen ist das teuerste Angebot nicht immer der beste Preis. Es gilt auf die Kleinigkeiten zu achten, die sich in den Details verstecken.

Gespart werden kann bei der Art der Bezahlung. So lassen sich bei einigen Anbietern die Verträge auf monatlicher oder jährlicher Basis abschließen. Der Mobilfunkanbieter WinSIM bietet zu ausgewählten Aktionen eine wiederkehrende Ersparnis von einigen Euros an, wenn sich für einen Jahresvertrag entschieden wird. Wählt ein potentieller Kunde die monatliche Bindung, erhöht sich der Betrag. Geld, was in Addition zu einer beträchtlichen Summe führen kann. Der Vergleich der Anbieter als auch der Vergleich innerhalb der Produktoptionen lohnt sich immer.

Sparen auf anderen Wegen

Produkthersteller haben den Trend des Sparens erkannt und nutzen die Sparlust der Deutschen zugleich als Marketingtool. Lebensmittelhersteller locken mit sogenannten Cash Back-Aktionen, bei denen der Käufer 100 % des Kaufpreises erstattet bekommt. Das Prinzip ist einfach: Das Produkt wird gekauft, Kassenbons per Online-Formular versendet und das Geld wird auf das Bankkonto des Käufers überwiesen. Hintergrund der großzügigen Aktion ist, dass der Absatz des Produktes erhöht wird. Den Schritt der Gelderstattung gehen jedoch prozentual nur wenige Käufer. Der Gewinn bleibt beim Hersteller.

Es empfiehlt sich jedoch, die Aktionen der Gelderstattung zu nutzen. Waschmittel, Lebensmittel, Drogerieprodukte und Putzmittel sind somit kostenfrei zu erwerben. Im Internet finden sich zahlreiche Portale, die alle Aktionen sammeln und übersichtlich auflisten. Somit kann beim Wochenendeinkauf erheblich gespart werden. Es muss folglich nicht nur das klassische Sparschwein als Sparmittel hinzugezogen werden. Mit einfachen Lösungen, Sparmodelle in den Alltag zu integrieren, wachsen die Finanzen auf eigene Weise auf dem Bankkonto – ohne komplizierte Aktienpakete und undurchsichtige Fondsanlagen.