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Mobile Technologien, die das Leben leichter machen

Das Internet hat unser Leben in vielerlei Hinsicht stark verändert, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch beruflich. Vieles ist einfacher geworden, zum Beispiel stehen dem Verbraucher inzwischen weit mehr als die beiden üblichen traditionellen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung: bar oder per Karte.

Auch einige andere Gebiete haben sich erweitert und präsentieren sich nun mit neuen, vielfältigen Optionen. Dabei kommt auch der Spieltrieb nicht zu kurz.

Revolut, Klarna und PayPal: Bezahlen im 21. Jahrhundert

Für ihre finanziellen Transaktionen nutzen inzwischen mehr als 8 Millionen Menschen den Online-Dienstleister Revolut. Ein Konto lässt sich innerhalb weniger Minuten eröffnen, und zwar direkt über das Smartphone. Physische Filialen existieren nicht, keine Bankschalter, kein professionelles Lächeln. Stattdessen können die Nutzer ihr zur Verfügung stehendes Budget mithilfe der Bank-Software bis ins Detail planen, beispielsweise, indem sie ein monatliches Limit für den Lebensmitteleinkauf oder gewisse Freizeitaktivitäten setzen. Kartenzahlungen lassen sich auf Wunsch aufrunden, das Wechselgeld fließt in einen gesonderten Kontobereich, um sich dort mit der Zeit zu größeren Summen zu sammeln.

Der schwedische Anbieter Klarna ist eine Art Konkurrent, doch seine Schwerpunkte sind anders gelagert. Er bietet seinen Kunden die Möglichkeit, Einkäufe wahlweise per Sofortüberweisung, Ratenkauf oder nach Rechnungseingang zu zahlen. Wer mit Klarna online shoppen geht, der erhält seine Produkte also auf Wunsch schon, bevor er auch nur einen Cent gezahlt hat. Ratenkäufe laufen über Klarna selbst, nicht über Drittanbieter. PayPal dürfte der bekannteste digitale Zahlungsdienstleister sein, nach eigenen Angaben nutzen dieses prominente System derzeit über 192 Millionen Menschen weltweit. 100 verschiedene Währungen stehen zur Wahl, bezahlt wird per E-Mail-Adresse und Passwort. Das PayPal-Konto lässt sich per Online-Banking aufladen, doch für Einkäufe wird kein Guthaben benötigt: PayPal gleicht jedes Soll automatisch am Bankkonto des jeweiligen Kunden aus.

Online Poker und Minecraft lösen Brettspiel-Ära ab

Brettspiele sind zwar noch nicht vollkommen “out”, doch der kommunikative Spielspaß wurde größtenteils durch Online-Games ersetzt. Ob Schach, Monopoly oder Mensch-ärgere-dich nicht: Sie alle führen längst ein Doppelleben in der analogen und der virtuellen Welt. Online Poker hält sich ebenfalls weit oben in der Beliebtheitsskala der Smartphone-User. Um mitzuspielen, benötigt es nicht viel: App herunterladen, die Regeln und Reihenfolge der Pokerblätter lernen und schon kann die Action beginnen. Die Anzeige ist auf mobile Displays optimiert, die Spieler können problemlos von jedem Ort der Welt an den digitalen Pokerpartien teilnehmen.

Hinzu kommt eine Unzahl von neuen Spielen ohne physisches Pendant, darunter solch ausgeklügelte Open-World-Szenarien wie zum Beispiel Minecraft. In dieser virtuellen Dimension ist alles würfelförmig und in groben Pixeln gehalten. Im Kreativ-Modus gilt es, die umgebende Welt nach Herzenslust zu gestalten, Rohstoffe abzubauen, sie aneinanderzufügen, Häuser zu errichten, Schiffe zu bauen. Im Überlebensmodus ist der Spieler zahlreichen Gefahren ausgesetzt, Monster ziehen durchs Land und auch die Mitspieler können sich als überraschend angriffslustig erweisen. Das Spiel gibt es schon seit vielen Jahren auch in der mobilen Version.

Die Smart-Home-Steuerung per Alexa oder Google

Das Smart Home ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern erlebte Realität. Vor allem das technische Haushaltszubehör lässt sich mittlerweile weitgehend per App steuern, wenn die Ausrüstung stimmt. Zentralheizung, Thermostate, Klimaanlage, Jalousien und sogar auch die Kaffeemaschine: alles wird digital programmiert oder aus der Ferne gesteuert. Amazons Alexa gilt als eine Art Universalsteuerung für alles, sie ist mit Hunderten Produkten verschiedenster Hersteller kompatibel. Mähroboter von Gardena gehören ebenso dazu wie Fitnesstracker von Fitbit oder Lampen von Philips Hue. Besonders praktisch: Alexa hört auf Sprachbefehle, niemand muss mehr umständlich auf dem Display herumwischen oder irgendwelche Daten eingeben.

Googles Home App verbindet sich nicht mit ganz so vielen Geräten wie Alexa. Allerdings ist sie an die zugehörige Suchmaschine angebunden und deshalb unschlagbar, wenn es darum geht, Wissensfragen zu beantworten. Amazon hingegen setzt auf die Suchmaschine bing, um Alexa mit Informationen zu versorgen und steht damit nicht ganz so gut dar. Googles Produkt lässt sich sogar im Kontext mit der Android Auto-App für die Navigation im Straßenverkehr nutzen. In diesem Zusammenhang erscheint es nur noch halb so schlimm, dass die Zahl der zu steuernden Smart-Home-Geräte eher begrenzt ist.

Bequemes Filehosting mit WeTransfer und Dropbox

Schon mancher User ist daran gescheitert, großformatige Dateien per Mail zu versenden. Hochauflösende Bilder oder Videos bleiben immer wieder im Datenkanal stecken und erreichen damit gar nicht erst ihren Empfänger. Sogenannte Filehoster wie WeTransfer springen hier in die Bresche und ermöglichen den kostenlosen Versand von Dateien mit bis zu 2 Gigabyte Größe. Zu diesem Zweck muss der Absender nur seine E-Mail-Adresse und die des gewünschten Empfängers eintragen – und natürlich sein Datenpaket hochladen. Eine Registrierung ist nur für den kostenpflichtigen Dienst mit seinem erweiterten Angebot nötig.

Auch die Dropbox kann als Up-und-Download-Zwischenspeicher dienen, um Daten von einer Person zur nächsten zu übertragen. Doch sie dient auch als dauerhafter externer Speicher, der die Daten nicht automatisch löscht, so wie es WeTransfer nach einer Woche macht. In der Gratis-Version steht genügend Platz für moderate private Zwecke bereit, aber wer mehr Speicherplatz möchte, der muss zahlen. 1000 GB statt nur 2 GB kosten derzeit 10 Euro pro Monat. Die App funktioniert auf dem Smartphone ebenso wie auf dem Windows-PC und dem Mac.

Online bezahlen, Konten verwalten, spielen, Geräte steuern und Dateien übermitteln: So mancher User würde diese Funktionen mittlerweile sehr vermissen, wären Sie nicht mehr da!

Bildmaterial: Anatoli_Babii/Fotolia