Ein „Ehrbarer Kaufmann“ hat mit seinen Prinzipien entscheidend die Entwicklung der Hansestadt Hamburg geprägt. Beide zeichnen sich bis in die Gegenwart durch Weltoffenheit und Freiheitsliebe aus. Diese kaufmännischen Wertvorstellungen stehen auch im Mittelpunkt eines neuen Berufsstands – der Honorarberatung in Finanzangelegenheiten.

Ein „Ehrbarer Kaufmann“ der Hansestadt Hamburg

Seit Anbeginn ist ein „Ehrbarer Kaufmann“ bestimmten Werten verpflichtet.

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Da er in jeder Situation zu seinem Wort steht, gilt sein Handschlag auch noch in den Zeiten des Internets. Die Basis für sein kaufmännisches Urteilsvermögen ist sein fundierter Wissensstand. Aufgrund seiner Kenntnisse ist er nicht nur in Hamburg zur erfolgreichen Führung seiner geschäftlichen Tätigkeiten befähigt.

Ein „Ehrbarer Kaufmann“ war schon immer aufgrund seiner Handlungsweise ein Vorbild für die Bürger der Hansestadt Hamburg. Er wird auch in schwierigen Zeiten immer seine Wertvorstellungen vor Augen haben und sich von ihnen leiten lassen.

Ein „Ehrbarer Kaufmann“ hat auch in der Wirtschaft und Gesellschaft des 21. Jahrhunderts seinen Platz. Das Prinzip von Treu und Glauben hat sich inzwischen auch auf eine andere Berufsgruppe übertragen – auf die unabhängige Finanzberatung.

Die Bedeutung der „Honorarberatung“ in der Hansestadt Hamburg

Es ist sicher kein Zufall, dass die Wertvorstellungen der Hamburger Kaufleute auch und gerade von den unabhängigen Finanzberatern der Stadt übernommen wurden. Ihnen kommt in der Neuzeit eine ähnlich verantwortungsvolle Aufgabe in der Finanzwelt zu, wie sie ein Ehrbarer Kaufmann der Hansezeit in Hamburg hatte.

Die Finanzberatung auf Honorarbasis baut auf die gleichen zeitlos gültigen Prinzipien auf, von denen sich schon die Kaufleute des Mittelalters leiten ließen: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit.

Auch für sie gelten die Anforderungen, welche die Kaufleute der Hansestadt Hamburg an sich selbst stellten: faire Verhandlung, pünktliche Leistung sowie korrekte Abrechnung.

Darüber hinaus treten beide Berufsstände für die gleichen wichtigen Ziele ein: Unabhängigkeit und Freiheit sowie soziale Sicherheit unter Wahrung der menschlichen Würde. Sowohl die Kaufleute als auch die Honorarberater wissen, dass nicht alles rechtlich Zulässige auch mit Ehre behaftet ist. Darum auch der Ehrenkodex.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

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Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

Turbulentes Börsenjahr 2020 | Mandantenbrief 01/2021

So schwierig das vergangene Jahr mit Corona und all seinen Folgen auch war, so positiv ist es an den Aktienmärkten zu Ende gegangen. Denn egal ob US-Wahl, Brexit-Chaos oder zweite Corona-Welle: Für Anleger endete 2020 versöhnlich. Und mit soliden Aussichten.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

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