ETF’s bilden ein geeignetes und attraktives Instrument für Investoren, die in ganze Märkte investieren wollen. Damit können Risiken gegenüber Einzelwert-Investments deutlich reduziert werden. Trotzdem unterliegt auch ein ETF Wertschwankungen, die durch Auf- und Abwärtsbewegungen des jeweiligen Referenzindexes bedingt sind.

Solche Schwankungen zu minimieren, ist das Ziel der Minimum Volatility-Strategie, eines neuen ETF-Ansatzes.

Titel unterschiedlicher Volatilität im Index

Index-Schwankungen haben ihre Ursache immer in den Kursschwankungen der einzelnen, im Index abgebildeten Wertpapiere.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Es gibt dabei Finanztitel, die eine höhere Volatilät – das heißt eine größere Schwankungsbreite oder -häufigkeit – aufweisen als andere. Sie beeinflussen Auf- und Abwärtsbewegungen des Indexes überproportional. Ein weiterer Faktor kommt hinzu: die Korrelation, das ist das Ausmaß, in dem sich Wertpapierkurse gleichgerichtet bewegen. Wenn sich bei bestimmten Ereignissen alle Wertpapierkurse in eine Richtung bewegen (d.h. positiv korreliert sind), führt dies zu einer größeren Volatilität als wenn gegenläufige Bewegungen stattfinden.

Minimum Volatility: Gewichtsverschiebung

Bei der Minimum-Volatility-Strategie wird versucht, die Volatilität eines Referenzindexes zu minimieren. Dies geschieht mit Hilfe ausgeklügelter mathematisch-statistischer Verfahren. Dabei werden die Gewichte der in einem Index abgebildeten Wertpapiere gezielt verändert. Titel mit größerer Volatilität erhalten ein geringeres Gewicht, im Extremfall werden sie sogar ganz ausgeblendet. Papiere mit geringer Volatilität werden dagegen mit höheren Gewichten einbezogen. Dabei wird auch auf eine möglichst geringe Korrelation geachtet. Im Ergebnis resultiert daraus eine modifizierte Indexnachbildung, bei der die Indexschwankung geringer ist als beim Ursprungsindex. Der modifizierte Index soll dabei trotzdem dem Ursprungsindex so nahe wie möglich kommen.

Schutz vor Börsenturbulenzen

Minimum-Volatility-ETF’s setzen auf Investoren, die von der Entwicklung an den Finanzmärkten profitieren wollen, aber sich davor fürchten, von Börsenturbulenzen in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Die Strategie ist daher vor allem in wirtschaftlich unsicheren und schwer kalkulierbaren Zeiten beliebt. Minimum Volatility dämpft vorübergehende Börsenausschläge, beeinflusst aber nicht längerfristige Trends. Im großen ETF-Spektrum bilden Minimum-Volatility-ETF’s eine interessante Nische.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Unbeliebteste Rally aller Zeiten | Mandantenbrief 11/2020

Verrückte Welt noch verrückter. Noch vor kurzem hatte Wirecard eine höhere Marktkapitalisierung (Börsenkurs mal ausgegebener Aktien) als die Deutsche Bank.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

Scheinbar sind die Märkte nicht bereit oder ggf. sogar nicht mehr fähig, Rückschläge hinzunehmen. In Zeiten der ökonomischen Logik hätten die Aktienmärkte die eine oder andere Entwicklung zum Anlass genommen, erneut in Richtung der Tiefs wie im März/April zu sinken.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

7 + 5 =