Wer eine Erklärung für den Begriff „Ehrbare Kaufmann, Hamburg“ sucht, muss weit in die Geschichte der Hansestadt Hamburg zurückgehen. Im Jahr 1517 wurde dort die „Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns“ ins Leben gerufen.

Der Ehrbare Kaufmann, Hamburg

Er musste in erster Linie den freien Handel gegen Feinde von außerhalb verteidigen. Jedoch war er auch für die Ruhe in den eigenen Reihen verantwortlich, hier waren seine Aufgaben die Schlichtung von Streitigkeiten sowie die Regelung von Meinungsverschiedenheiten.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Der Ehrbare Kaufmann des 16. Jahrhunderts schuf in Hamburg wichtige Einrichtungen für kaufmännische Aktivitäten, wie beispielsweise die Börse oder die Ursprungsorganisation der heutigen Deutschen Post.

Schon bald merkten die Ehrbaren Kaufleute, dass Gemeinsamkeit Stärke erzeugt, die Grundlage dieser Erkenntnis führte zur Interessenvertretung mit der Bezeichnung „Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns“. Dadurch demonstrierte der Ehrbare Kaufmann sein wachsendes Selbstvertrauen gegenüber dem ehrbaren Rat der Stadt Hamburg.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts kam auf Initiative der Ehrbaren Kaufleute die Commerz-Deputation zustande, aus dieser entwickelte sich später die Handelskammer.

Der Ehrbare Kaufmann der Neuzeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Ehrbare Kaufmann, Hamburg ein neues Betätigungsfeld. Die „Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns“ stellte Treu und Glauben in den Mittelpunkt des kaufmännischen Geschäftsverkehrs. Verhaltensweisen, welche sich nicht mit Ehre und Anspruch auf kaufmännisches Vertrauen in Einklang bringen ließen, wurden fortan geächtet.

Der Ehrenkodex, den die Ehrbaren Kaufleute in Hamburg bis zur Neuzeit verfolgen, hat sich auch in anderen Berufsgruppen niedergeschlagen. Besondere Bedeutung kommt heutzutage der unabhängigen Finanzberatung auf Honorarbasis zu, der Ehrbare Kaufmann, Hamburg ist Leitbild für diesen neuen Berufsstand.

Die „Honorarberater“ besitzen die gleichen Ideale wie die Kaufleute Hamburgs, auch sie bauen ihr Geschäft auf Ehrlichkeit, Vertrauen und Transparenz auf. Ähnlich wie der Ehrbare Kaufmann des Mittelalters fühlt sich auch der „Honorarberater“ dem Wohlergehen seines Kunden oder Klienten verpflichtet. Für die heutigen Verbraucher bringt die „Honorarberatung“ mehr Transparenz, Fairness und Gerechtigkeit in die Welt der Finanzanlagen.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Situationsbewertung – Mandantenbrief 04/20

Die Schwemme der negativen und beunruhigenden Nachrichten reißt nicht ab und somit sind auch die Börsen weiter von der Erwartungshaltung erfasst. Zum aktuellen Stand ist kein wirkliches Abschwächen der Abwärtsbewegung zu erkennen.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

Die Franzosen kauften in der Corona-Krise Wein, die US-Amerikaner kauften Gewehre und die Deutschen kauften Klopapier. Hierdurch wird auch verdeutlicht, dass im Jahr 2020 nichts wirklich seriös vorhersehbar war.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 8 =