UA-58392891-1

©iStock.com/ValeryEgorov

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser,
erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Die Perspektive

Fassungslos blicken wir nun nach GB und können nicht recht nachvollziehen wie es möglich ist, eine solche Entscheidung zu treffen. Aber so ähnlich blicken wir auch nach Dresden und können die Aufmärsche der besorgten Bürgen nicht begreifen, oder blicken in die USA und können nicht fassen, dass ein pathologischer Lügner ernsthafte Chancen auf das Amt des amerikanischen Präsidenten hat. Interessant werden solche, für uns in der Regel wenig verständlichen Entwicklungen, wenn man sie einmal aus den Augen derer betrachtet, die sie unterstützen.

Diese Unterstützer müssen sich in meiner Vorstellung fühlen, als spielten sie “Mensch ärger dich nicht” mit einem nur bis zur Zahl 5 reichenden Würfel. Egal wie häufig sie würfeln, sie kommen niemals mit ihren Figuren aufs Brett. Für diese Gruppe der Bevölkerung, die ihre Kinder ohnehin nicht auf internationale Universitäten schicken können, oder Teile ihrer Altersvorsorge an den Börsen angelegt haben, ist das Worst-Case Szenario bereits seit Jahren eingetreten. Die letzte Chance scheint es gegen Dinge zu sein, die sich die Eliten wünschen.

Demokratie – “Herrschaft des Staatsvolkes”

Können wir uns noch daran erinnern, wann wir in Deutschland das letzte Mal als Wahlvolk die Möglichkeit hatten, konstruktiv unsere Meinung zu bestimmten Themen zu äußern. Das Höchste der Gefühle ist die Frage über Olympia in Hamburg. Aber wirkliche Entscheidungen werden soweit es geht fern gehalten. Die Diskussionen über TTIP sogar hinter verschlossenen Türen in Brüssel. Nun führt der Wille des Volkes in Großbritannien dazu, dass sich einmal spürbar etwas ändern wird. Die Folgen sind – ähnlich wie die Prognose der Märkte – kaum vorhersehbar.

Faktische Einordnung

  • Die Hälfte von 0,866% der Weltbevölkerung wollen nicht mehr in der EU mitmachen.
  • Das hat große Auswirkungen auf Großbritannien, das hat abgeschwächte Auswirkungen auf die EU.
  • Die ungefähr 6,6 Milliarden Menschen außerhalb Europas wird das schon nach wenigen Tagen aber kaum noch interessieren.
  • Die Börsen sind heute Morgen in Panik. Nun kommt der Dax dort wieder an, wo er acht Tage vorher zum Höhepunkt der Brexit-Sorgen bereits gewesen ist. Und wie geht es weiter? Die Angst wird aus dem Markt entweichen, da nun Klarheit herrscht. Schon nächste Woche sieht man klarer.

Was nun?

Wir raten heute Morgen, ersteinmal gar nichts zu tun. Bleibt es bei einem kurzen Schock, ist es sowieso kaum möglich, so schnell zu handeln, dass man günstig in die Märkte kommt.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Kommen mehrere Tage und Wochen mit fallenden Kursen auf uns zu, ergeben sich gute Kaufchancen in diesem Sommer, die man dann ruhig und bedacht ausnutzen kann (wir schrieben darüber in unserem Report).

Vermasselt die Politik mittelfristig die Reform-Signale und Reform-Chancen, die sich aus dem Brexit ergeben, und steuert die Euro-Zone tatsächlich auf ihr eigenes Ende zu, kann man später noch reagieren. Auch gilt zu bedenken, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt.

Möglicherweise tritt ein bereinigender und stärkender Effekt in der EU ein. Letztlich sind sehr viele Probleme in der Euro-Zone völlig unbehandelt und werden von der Zins-“Politik” der EZB gekittet. Hoffentlich der langersehnte Ansatz, schmerzhafte Reformen im Sinne eines langfristigen, friedlichen Länderverbunds anzugehen.

Fazit:

Lassen Sie uns gemeinsam ruhig und besonnen die Entwicklungen erleben. Unser globales Portfolio nutzt die Aussichten der ganzen Welt. Und möglicherweise ergeben sich auch Chancen innerhalb Europas. Wenn Sie Gesprächsbedarf haben sind wir natürlich am Telefon. Genießen Sie die warmen Temperaturen und die faszinierenden Himmelsschauspiele. Wir haben alles im Blick und melden uns natürlich, sobald wir sinnvolle Opportunitäten entdecken.

Gold fasziniert – Mandantenbrief 02/18

Immer wieder ist Gold ein Gesprächsthema. Emotional nachvollziehbar. Eine gewisse Beimischung ist sinnvoll; ein wesentlicher, renditeorientierter Vermögensbaustein sollte Gold aber nicht sein.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

2 + 8 =