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Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und “Brennpunkte” ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Dann wurde das schwächelnde China immer deutlicher und VW – mit einem unvorstellbaren Betrug am Verbraucher – schickte die Börsen ab Spätsommer zusätzlich auf Talfahrt. Und seit einigen Wochen steigen die Märkte wieder kräftig. Also: Alles gut. Friede, Freude, Eierkuchen?

“Flüchtlinge: Europas neue Sklaven” ZEIT 26.10.2015

Unvorstellbare Herausforderungen kommen aber auf uns zu. Europa liefert dabei ein menschliches Armutszeugnis ab. Nach Ungarn rückt nun auch Polen stramm nach rechts. Schweden und Deutschland werden mit den Flüchtlingen weitgehend alleine gelassen. Es gibt keine einheitliche politische Wertegemeinschaft. Wer so menschenverachtend mit hilfesuchenden

Kriegsflüchtlingen umgeht, hat die Lehren aus der Nazizeit und dem zerstörten Europa scheinbar wieder vergessen. Dieser versteckte Sprengsatz ist für Europa sehr viel gefährlicher, als vor einigen Monaten die Möglichkeit des Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone.

“1,5 Mio. Flüchtlinge 2015 nach Deutschland” Focus 28.10.2015

Demagogen haben in Deutschland mal wieder Hochkonjunktur. Das politische Zündeln mit Stammtischparolen kennen wir zu Genüge. Nur kann man heute nicht mehr einfach die Zugbrücke hochziehen. Kommunikation via Handys reißt jede Mauer, jeden Stacheldrahtzaun ein.

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Wir sollten versuchen, mit Realismus die Situation anzugehen. Die demografische Hoffnung wird durch immer deutlicher werdende mangelnde Ausbildung der Flüchtlinge relativiert. Auch die sprachlichen und kulturellen Herausforderungen werden uns die nächsten Jahre erheblich fordern. Alleine schon die mangelnde Achtung bestimmter Gruppen gegenüber weiblichen Sozialarbeitern oder Polizisten ist erschreckend. Zusätzlich knistert es zwischen den einzelnen Flüchtlingsgruppierungen und auch die ausländerfeindlichen Randgruppen in Deutschland beinhalten sozialen Zündstoff ohne Ende.

“Finanzmärkte unterschätzen die Flüchtlingskrise” Welt 28.10.2015

Einige weitsichtige Politiker glauben, dass Europa an der Flüchtlingskrise zerbrechen kann. Der jahrelang unumstrittenen Bundeskanzlerin weht plötzlich der Wind so kräftig ins Gesicht, dass sie angeblich mit dem UNO-Generalsekretariat liebäugelt. Spätestens Kindergarten- und Schulintegration lassen die noch weitgehend isolierten Probleme in den nächsten Monaten in unserer Gesellschaft ankommen und könnten zu einem Stimmungsumschwung mit weitreichenden Folgen führen. Die Börse scheint das Thema als ein ausschließlich politisches Problem anzusehen und negiert mögliche wirtschaftliche Folgen scheinbar, in der aktuellen Entwicklung. Aber es gibt auch positive Meldungen: Das DIW schätzt, dass in 2016 Bund, Länder und Gemeinden einen unerwarteten Überschuss von 20 Mrd. erwirtschaften. Und die EZB öffnet die Liquiditätsschleusen immer weiter.

“Wir schaffen das!” Bundeskanzlerin Angela Merkel

Davon sind auch wir überzeugt. Aber auf dem Weg dahin wird es noch kräftig rumpeln. Zur Zeit scheint die Börse unangemessen positiv gestimmt, da kommen noch Rücksetzer. Aber insgesamt ist das Umfeld intakt und die neuen Mitbürger bieten auch tolle Chancen, verkrustete Denkmuster und Abläufe zu hinterfragen. Alle Informationen, die verfügbar sind, haben Millionen von Marktteilnehmern in ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen einfließen lassen. Die Märkte sind nach unserer Überzeugung effizient. Wir empfehlen daher keine Änderung der aktuellen Anlagestrategie. Schließlich sind wir in der ganzen Welt investiert und die Welt ist vielschichtig und bietet viele regionale und globale Chancen und Risiken.

Wir sind überzeugt, mit einer maximalen Streuung, begegnet man dieser Situation am effizientesten und klügsten.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

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