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Professor Fama ist ein international bekannter Ökonom aus den Vereinigten Staaten. Er hat einen Lehrstuhl an der University of Chicago inne, seine Hauptaufmerksamkeit gilt allerdings seiner Arbeit bei Dimensional Fund Advisors. Im vergangenen Jahr erhielt der Wissenschaftler den Nobelpreis für seine Theorie der effizienten Märkte.

Ein Professor und sein Lebenswerk

Fama erhielt den Nobelpreis für eine Arbeit, die Finanzmärkte in neuem Licht erscheinen lässt. Der Ökonom arbeitete über viele Jahre an seiner Hypothese der effizienten Märkte.

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Das Lebenswerk hat ihm zu internationalem Ansehen verholfen und den Nobelpreis eingebracht, gleichwohl sorgt es für erbitterte Kontroversen unter den Akteuren an den Finanzmärkten.

Fama behauptet, dass effiziente Märkte nicht mehr mit Informationsvorteilen bezwungen werden können, weil moderne Nachrichtentechniken die Vorteile zunichtemachen. Vielmehr sind an den Börsen des 21. Jahrhunderts bereits alle zur Verfügung stehenden Informationen in den Notierungen enthalten. Angesichts dieser Erkenntnis ruft Fama die Anleger zur Abkehr vom riskanten Stock-Picking auf und ermutigt zu diversifizierten Investments mit langem Anlagehorizont.

Fama gewinnt mit sympathischer Ausstrahlung

Der Professor musste für seine Feststellung viel Kritik einstecken, gleichwohl konnte keiner seiner intellektuellen Gegner Beweise dafür erbringen, dass die Hypothese nicht zutreffend ist. Einer seiner hartnäckigsten Kritiker ist ausgerechnet Robert Shiller, ein Ökonom, mit dem sich Fama den Nobelpreis teilt. Allerdings streiten sich die Beiden nicht über Grundsätzliches, sondern sie können sich nicht in der Interpretation verständigen. Der Professor nimmt diese Meinungsverschiedenheiten mit Gelassenheit, in der Tat ist Shiller für Fama der liebste Golfpartner.

Der Ökonom ist prinzipiell ein sehr sympathischer Mensch, er ist vom Nobelpreis weitgehend unbeeindruckt, bevorzugt legere Outfits und hat eine Aversion gegen Schubladendenken. Unbeschwert im Leben spendet er den mit dem Nobelpreis verbundenen Geldbetrag der Universität, der er nach eigener Darstellung sehr viel zu verdanken hat: der University of Chicago.

Professor Fama hat eine Abneigung gegen Übertreibungen

Er glaubt nicht an Blasenbildung in einzelnen Assetklassen und macht die Marktteilnehmer selbst für dieses Phänomen verantwortlich. Überhaupt sind es seiner Meinung nach die Akteure, die an den Börsen für Kursbewegungen in oft extremer Weise sorgen.

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Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

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Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

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Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

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Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

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Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

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