Wenn ein Verbraucher eine Finanzanalyse in Auftrag gibt, wird er dabei feststellen, dass unterschiedliche Berater verschiedene Vorgehensweisen bei der Auftragsausführung favorisieren. Die Schaffung einer neuen DIN-Norm soll diesen Prozess in einheitliche Bahnen lenken.

Die neue DIN-Norm zur Finanzanalyse

Zur Vereinheitlichung der Finanzanalyse hat das Deutsche Institut für Normung (kurz DIN) die Spezifikation DIN SPEC 77222 ins Leben gerufen.

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Es geht dabei um die standardisierte Finanzplanung für deutsche Privathaushalte. Wer eine Analyse nach der neuen DIN-Norm anfordert, soll mit objektiven und individuell verwertbaren Ergebnissen rechnen können.

Die Finanzanalyse nach der DIN-Norm SPEC 77222 konzentriert sich auf alle Aspekte finanzieller Natur und umfasst die folgenden Bereiche:

– Alle Sachrisiken und Vermögensrisiken sowie die entsprechenden Versicherungen.
– Die personenbezogene Vorsorge von der Altersvorsorge bis zur Pflegeversicherung.
– Die Vermögens- und Finanzplanung wie beispielsweise Schuldenabbau, Liquiditätsverbesserung und Sparziele.

Die Finanzanalyse nach der neuen DIN-Norm untersucht und bewertet die aktuelle finanzielle Situation von Privathaushalten. Bei Bedarf werden dabei auch Empfehlungen abgegeben, deren Umsetzung zur Verbesserung eventueller Missstände führt. Wichtig ist, dass diese Empfehlungen sich immer nur auf Produktklassen, niemals jedoch auf Einzelprodukte beziehen.

Die neue DIN-Norm soll die Finanzanalyse vereinfachen

Die neue DIN SPEC 77222 lässt sich in Ergänzung auch in Verbindung zu bestehenden Normen der Finanzberatung sowie der Finanzplanung anwenden, beispielsweise mit der DIN ISO 22222. Die Bewertung der Finanzdaten erfordert einerseits konkrete Zahlen, andererseits sind diese nach gewissen Zeiten überholt und müssen aktualisiert werden.

In der Analyse nach der neuen DIN-Norm werden die erforderlichen Daten zu Beginn festgelegt. Diese Festlegung basiert auf den Kriterien Klarheit und Transparenz und erfordert einmal im Jahr eine Aktualisierung.

An der Ausarbeitung der neuen Norm SPEC 77222, zu der es übrigens keine Gegenstimme gab, waren Vertreter der Stiftung Warentest, der Finanzberatung, von Universitäten sowie der Verbraucherrat des Deutschen Instituts für Normung beteiligt. Verbrauchern soll durch die neue DIN-Norm die Finanzanalyse in einheitlicher Form verständlicher vermittelt werden.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz „Kredite schnell zu tilgen“ sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

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