UA-58392891-1

©iStock.com/EdStock

Honorar-Finanzanlagenberater

Seit dem ersten August 2014 ist die Berufsbezeichnung Honorar-Finanzanlagenberater gesetzlich geschützt. Durch das Gesetzeswerk sind alle in der Finanzanlage tätigen Personen zur Einholung einer Erlaubnis und zur Registrierung in einem Verzeichnis des Deutschen Industrie-und Handelskammertags (DIHK) verpflichtet.

Die Voraussetzungen

Der Beruf Honorar-Finanzanlagenberater ist durch den neuen § 34 h der Gewerbeordnung (GewO) geregelt und setzt folgende Eigenschaften voraus:

Die persönliche Zuverlässigkeit ist Grundvoraussetzung.

Bei jedem Berater sollten geordnete Vermögensverhältnisse vorherrschen.

Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist unverzichtbare Bedingung.

Ein Nachweis der Sachkompetenz ist gefordert.

Bei Erfüllung dieser grundsätzlichen Anforderungen können sich Honorar-Finanzanlagenberater für diese Beratungssegmente entscheiden:

– Offene Fonds.
– Geschlossene Sondervermögens-Beteiligungen.
– Durch das Vermögensgesetz geregelte Vermögensanlagen.

Ein derartiger “Honorarberater” sollte darüber hinaus Vergütungen ausschließlich von seinen Kunden beziehen, auch die Abhängigkeit von Produktgebern ist bei dem Berufsbild nicht erwünscht.

Der Honorar-Finanzanlagenberater

Das Gesetz, welches zukünftig den Beruf Honorar-Finanzanlagenberater regelt, findet in der Öffentlichkeit breite Zustimmung, allerdings geht es vielen Befürwortern nicht weit genug.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Positiv wird hierbei der Umstand bewertet, dass fortan die Honorarberatung als gleichwertige Alternative zum konventionellen Provision steht. Nachteilig ist nach Meinung der Verbraucherschützer die Beschränkung auf Kapitalanlagen wie Wertpapiere und sonstige Vermögensanlagen. Die Verbände würden eine baldige Ausweitung auf Lebensversicherungen, Kreditwesen, Bankeinlagen und Bausparverträge begrüßen.

Grundsätzlich gibt es bei der Regierung keine Bedenken, das Berufsbild Honorar-Finanzanlagenberater auch auf diese Bereiche auszudehnen, die erforderlichen Änderungen werden laut Auskunft offizieller Stellen zeitnah nachgeholt.

Kritiker weisen auf bislang bestehende Lücken im Gesetzestext hin. Die Wertigkeit der Honorar-Finanzanlagenberatung kommt nach Ansicht der Verbraucherzentrale erst dann voll zur Geltung, wenn die hierbei geforderte Transparenz auch auf das immer noch vermeintlich kostenlose Provisionsmodell übertragen wird. Dazu ist es erforderlich, die Provisionshöhen ebenso offen darzustellen wie die Vergütungen in der Honorarberatung. Die entsprechenden Preise sollten klar und separat ausgewiesen werden, erst dann können Verbraucher vergleichen und die Arbeit von ihrem Honorar-Finanzanlagenberater so günstig bewerten, wie sie oftmals wirklich ist.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

6 + 8 =