Das Gesetz zur Honorar-Finanzanlagenberatung wurde bereits im April 2013 beschlossen und tritt zum ersten August dieses Jahres in Kraft.

Die Gesetzesinitiative beinhaltet nicht das von einigen Beteiligten erwartete Provisionsverbot nach britischem Vorbild, damit liegt die Entscheidung zur optimalen Beratungsform beim Verbraucher.

Die Honorar-Finanzanlagenberatung bringt neue Regeln für die Berater

Die Grundlage für die Neuerungen bildet der neugeschaffene § 34h der Gewerbeordnung (GewO).

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Demnach benötigen Personen, die in der Honorar-Finanzanlagenberatung tätig sein wollen, ab dem Stichtag erster August eine Genehmigung und müssen sich in dem Vermittlerregister registrieren.

Diese Erlaubnis- und Registrierungsvoraussetzungen sollten Finanzanlageberater erfüllen:

1. Sie müssen persönlich zuverlässig sein.
2. Sie sollten geordnete Vermögensverhaltnisse vorweisen können.
3. Eine Berufshaftpflichtversicherung muss abgeschlossen sein.
4. Ausreichende Sachkenntnisse müssen nachgewiesen werden.

Sind alle Kriterien erfüllt, kann der Beratungsbereich gewählt und die entsprechende Genehmigung beantragt werden. Beratungslizenzen können für diese Teilbereiche ausgegeben werden:

– Offene Fonds.
– Geschlossene Fonds.
– Vermögensanlagen entsprechend dem Vermögensanlagegesetz.

Arbeitnehmer im Segment Honorar-Finanzanlagenberatung müssen ebenso registriert sein, insofern ihr Arbeitsgebiet in der Beratung liegt.

Die Honorar-Finanzanlagenberatung muss sich bewähren

Die Verbraucher müssen zunächst Vertrauen zu der neuen Beratungsform entwickeln. Insbesondere die alten Vorstellungen von der angeblich kostenfreien Beratung sind nicht mehr zeitgemäß und sollten langsam aus dem Bewusstsein verdrängt werden. Das neue Gesetz lässt, die entsprechenden Lizenzen vorausgesetzt, verschiedene Beratungsformen zu. Berater und Kunden sollten sich schon beim ersten Kontakt auf das gewünschte Beratungsmodell verständigen.

Wenn die Kunden sich für die Honorar-Finanzanlagenberatung entscheiden, sind Provisionen ein großes Tabu. Es kann jedoch besonders in der Anfangszeit passieren, dass einzelne Anbieter noch nicht mit Nettopolicen dienen können. Sollte es daher zu Provisionszahlungen kommen, werden die Berater die Summen an ihre Klienten weiterreichen müssen.

Es liegt an der Bewährung der Honorar-Finanzanlagenberatung, ob die Regierung später doch noch ein Provisionsverbot verhängt, oder nicht. Einzelne Parteien beobachten die Entwicklung sehr genau und könnten das Thema angesichts ermutigender Ergebnisse eventuell wieder neu aufgreifen.

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe „Honorarberatung“ und „Honorarberater“ etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe „Honorar-Anlagenberater“ (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und „Honorar-Finanzanlagenberater“ (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für den Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz „Kredite schnell zu tilgen“ sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Depotübertragung von AAB zu ebase – Mandantenbrief 03/2021

Nun ist es sicher: Die AAB wird an die ebase verkauft und alle Konten müssen umziehen. Die ebase verfolgt ein der AAB ganz ähnliches Geschäftsmodell und ist auf Finanzberater und deren Mandanten spezialisiert.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

7 + 13 =