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Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite. Die Ansprüche müssen dem betreffenden Kreditinstitut gegenüber aber schriftlich geltend gemacht werden.

Es grenzt an eine Unverschämtheit, wenn die Banken nun regelmäßig auf entsprechende Schreiben ihrer Kunden antworten:

“… Wir werden Ihnen die gem. BGH-Urteil vom 28.10.2014 zum jetzigen Zeitpunkt nicht verjährten Bearbeitungsgebühren aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erstatten…”        

Dieser Vorgang hat nun wirklich nichts mit Kulanz oder der Anerkennung einer strittigen Rechtsposition zu tun. Es ist ein endgültiges Urteil, an das sich auch und gerade Banken zu halten haben. Das zeigt aber sehr deutlich, wie die betroffenen Kreditinstitute diese Vorgänge behandeln: Keineswegs freiwillig agieren und auf Anforderung der Rückzahlung taktierend, verzögernd antworten.

“Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.” Bertolt Brecht (1898-1956)

Die Fakten:

    • Wer vor dem 01.01.2012 einen Kreditvertrag unterzeichnet hat und einst Bearbeitungsgebühren oder -entgelte bezahlt hat, muss bis 31.12.2014 bei der Bank seine Ansprüche anmelden!
    • Jeder Anspruchsberechtigte kann nicht nur die Bearbeitungskosten zurückfordern, sondern auch dadurch entgangene Zinsen. Auch wenn der Kredit bereits zurückgezahlt ist, hat er weiterhin Anspruch auf Rückerstattung.
    • Die entsprechenden Schreiben sollten per Einschreiben verschickt werden. Fordern Sie die Bank auf, innerhalb einer Woche zu reagieren. Musterschreiben können bei uns jederzeit angefordert werden.

Aber bedenken Sie: Sie müssen aktiv werden. Keine Bank wird das freiwillig machen!

Vielleicht können durch zupackendes Handeln Ihrerseits dieses Jahr die Weihnachtsgeschenke großzügiger ausfallen. Sprechen Sie uns gerne an, wir helfen Ihnen.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

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Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

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Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

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Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

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