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US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner zu den Wahlurnen gehen, um den nächsten Präsidenten der USA zu wählen. Im Vorfeld gibt es nahezu stündlich neue Prognosen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

So egal ist der Wahlausgang nun doch nicht

Keinem gebildeten Mitteleuropäer kann es wirklich egal sein, wer die anstehende US-Wahl gewinnt. Zu schlimm waren die Entgleisungen von Trump, zu gefährlich scheint die Möglichkeit, dass er wichtige Knöpfe betätigen könnte. Trotz der keinesfalls überzeugenden Gegenkandidatin, wünscht ihr der weit überwiegende Teil der kopfgesteuerten Europäer den Wahlsieg. Dabei taucht fast zwangsläufig eine persönliche Fragestellung auf: Wie beeinflusst das Ergebnis meine Altersvorsorge? Oder anders ausgedrückt: Welche Auswirkungen hätte der eine oder andere Wahlausgang auf die Kapitalmärkte?

Alle Erwartungen stecken bereits in den Kursen

Aktuelle Marktpreise bieten einen minutengenauen Schnappschuss der Annahmen sämtlicher Marktteilnehmer. Dazu gehören auch die Vermutungen in Bezug auf die Ergebnisse und Auswirkungen von Wahlen. Unerwartete Ereignisse – die eine Überraschung für die Marktteilnehmer darstellen – können beim Eintreten gravierende Preisänderungen auslösen. Wer auf Sensationen spekuliert kann natürlich viel Geld verdienen. Mit mehr Lebensqualität ausgestattet, und zudem mit einer höheren Gewinnwahrscheinlichkeit verbunden, wäre ein Kasinobesuch. Gönnen Sie sich Entspannung beim Spiel auf dem Rouletttisch oder mit “Spielgeld” an der Börse. Aber nicht mit den Altersvorsorgegeldern.

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Börsenrelevant ist der Wahlausgang nicht

Vorhersagen über den Ausgang von Präsidentschaftswahlen und die nachfolgenden Auswirkungen auf den Aktienmarkt konzentrieren sich häufig darauf, welche Partei oder welcher Kandidat langfristig „besser für den Markt“ sei. Obige Abbildung (©Dimensional) zeigt das Wertwachstum eines US-Dollars, der über neun Jahrzehnte und 15 Präsidentschaften in den S&P 500 Index investiert war. Diese Daten lassen erkennen, dass es kein offensichtliches Muster für die langfristige Entwicklung des Aktienmarktes gibt, welches von der regierenden Partei im Weißen Haus abhängt. Die wichtigste Erkenntnis daraus ist vielmehr, dass der Markt langfristig erhebliche Renditen erzielt hat, ganz gleich, in welcher Hand die Regierungsgewalt lag.

Für Ihre Altersvorsorge ist es egal, wer die Wahl gewinnt

Die Börsen werden den Wahlausgang schnell bewerten und die Kurse leicht in Richtung Norden (der erwartete Clinton-Sieg) oder scharf in Richtung Süden (der unerwartete Trump-Wahlsieg) verändern. Schon nach wenigen Stunden, spätestens aber nach einigen Wochen, werden andere Dinge die Kurse beeinflussen. Die obige Grafik zeigt erstaunlich deutlich, wie wenig Einfluss diese auf politischer Ebene so wichtige Frage tatsächlich für die Kapitalmärkte hat. Gleichwohl wünschen sich sicherlich die Meisten von uns lieber die verlässliche Langweiligkeit als ungezogenes Raubrittertum als Wahlausgang.

Friedrich von Schiller bemerkte zu dem Thema: Ach! Es war nicht meine Wahl!

 

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

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Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

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Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

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Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

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Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

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