Die Korrelation ist ein statistisches Maß für die ‘Gleichgerichtetheit’ von Ereignissen oder Zuständen. In der modernen Wertpapiertheorie spielt sie eine wichtige Rolle bei der Erklärung der Funktionsweise von Finanzmärkten und der Bewertung von Wertpapieren.

Der Wert eines Papiers wird danach nicht nur durch das Verhältnis von Rendite und Risiko beeinflusst, sondern auch durch die Korrelation mit anderen Finanztiteln.

Portfoliotheorie als Grundlage

Basis vieler Anlagestrategien ist die Portfoliotheorie.

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Sie empfiehlt Anlegern eine möglichst breite Risikodiversifikation über unterschiedliche Anlageklassen. Aber auch innerhalb einer Anlageklasse sollte Risikostreuung betrieben werden. Das Risiko eines Portfolios lässt sich am besten dadurch reduzieren, indem Wertpapiere mit einer möglichst niedrigen oder sogar gegenläufigen Korrelation gewählt werden. Im Idealfall sind Papiere vollständig negativ korreliert. Das heißt, wenn der Wert eines Titels sich in eine bestimmte Richtung bewegt, entwickelt sich das andere Papier genau entgegengesetzt.

Dieser ‘Idealfall’ kommt in der Realität praktisch nicht vor. Es gibt aber durchaus unterschiedliche Korrelationen von Wertpapieren. Und mit der Auswahl möglichst gering korrelierter Papiere lässt sich die Risikoposition eines Portefeuilles bei gleichbleibenden Ertragsaussichten verbessern bzw. bei gleichem Risiko sind höhere Renditen zu erzielen.

Beispiel Anleihen

Betrachtet man beispielsweise die Anlageklasse ‘Anleihen’, so lassen sich durchaus Subsegmente feststellen, die wenig miteinander korreliert sind. Staatsanleihen erstklassiger Bonität weisen untereinander hohe Korrelationen auf, sind aber mit Anleihen von Schwellenländern wenig korreliert. Diese sind in sich bereits sehr inhomogen, da für jedes Land unterschiedliche Rahmenbedingungen und Perspektiven gelten. Im Vergleich zu entwickelten Ländern weisen sie höhere Wachstumspotentiale, aber auch größere Risiken auf.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Entwicklung hier anders verläuft ist daher größer als zwischen zwei entwickelten Industrieländern. Die Korrelation ist entsprechend geringer. Daher spricht einiges dafür, neben Staatsanleihen erstklassiger Bonität auch Schwellenländer-Anleihen in ein Portefeuille mit aufzunehmen.

Korrelation überall anwendbar

Diese Argumentation kann auch auf andere Anlageklasse, zum Beispiel Aktien, Rohstoffe oder Devisen, übertragen werden.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

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