Einst war die Lebensversicherung ein beliebtes Instrument zur Altersvorsorge, doch schwindende Garantiezinsen verunsichern zunehmend die Policeninhaber.

Die Stiftung Warentest erklärt, welche Versicherungen die Verbraucher besser behalten und welche sie erst gar nicht abschließen sollten.

Die Lebensversicherung – ein Anlagemodell von gestern

Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte die Mehrzahl der Deutschen eine Lebensversicherung.

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Die Anbieter können die früher attraktiven Garantiezinsen nicht mehr am Kapitalmarkt erwirtschaften und haben bereits mehrfach die Rendite gesenkt. Viele Verbraucher besitzen eine Police und wissen nicht, was sie mit ihr machen sollen. Die Verbraucherschützer geben dazu diese Tipps:

Wenn Sie Ihre Lebensversicherung vor 2004 abgeschlossen haben, sollten Sie den Vertrag behalten

Gerade bei älteren Policen sind oft noch sehr attraktive Zinsen garantiert, selbst durch die Anpassungen wurden diese kaum unter Werte von vier Prozent gedrückt. Vier Prozent Rendite sind derzeit kaum mit sicheren Anlagemöglichkeiten zu erwirtschaften. Daher sollten Besitzer von Verträgen, welche vor 2004 datiert sind, ihre Lebensversicherung behalten.

Versicherungsnehmer, welche ihre Police vor diesem Zeitraum erstanden haben, kommen auch noch in den Genuss diverser Steuervorteile. Sie können ihre Beiträge überwiegend als Sonderausgaben deklarieren, auch ihre Kapitalauszahlung erfolgt ohne Steuerbelastung. Die einzige Bedingung – der Vertrag muss mindestens zwölf Jahre bestanden haben. Wenn eine Kündigung erwogen wird, dann ist sie erst nach Ablauf dieser Zeit sinnvoll.

Eine nach 2005 abgeschlossene Lebensversicherung muss überprüft werden

Zum einen sind die attraktiven Steuervorteile längst nicht mehr aktuell, zum anderen ist auch der Garantiezins deutlich geringer. Wer im falschen Moment kündigt, verliert einen Großteil seiner Beitragszahlungen für Provision und Verwaltung. Eine sinnvolle Alternative zur Kündigung ist der Verkauf der Lebensversicherung auf dem sogenannten Zweitmarkt. Der zahlt faire Preise und die Versicherten profitieren teilweise weiterhin von dem Leistungsumfang ihrer Police.

Aktuell ist vom Abschluss einer Lebensversicherung abzuraten

Die Garantiezinsen sind bei 1,25 Prozent angekommen und verdienen aufgrund der langen Vertragslaufzeit keine Beachtung mehr. Die Verbraucher haben derzeit viele Alternativen, mit denen sie flexibler bessere Renditen erwirtschaften können. empfehlenswert ist eine unabhängige Versicherungsdurchsicht oder mindestens ein Produktanalyse.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

„Zinsen bleiben ewig nahe Null“ | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

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