Die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland rät, bei der Vermögensanlage den als sicher klassifizierten Anlageformen größere Bedeutung einzuräumen.

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Wer bereits über ein größeres Vermögen verfügt, sollte primär an der Sicherung und dem Erhalt interessiert sein.

Jede Vermögensanlage hat andere Verwendungsziele

In der Regel geht es jedoch nur um zwei unterschiedliche Optionen:

1.) Zunächst soll das Vermögen sicher langfristig angelegt werden und mindestens um die jährliche Inflationsrate wachsen. Ab einem vorher festgelegten Zeitpunkt nutzt der Anleger sein Kapital zur völligen oder teilweisen Bestreitung seiner Lebenshaltungskosten.

2.) Der Anleger will sein Vermögen über Jahrzehnte sicher wachsen lassen, um es nach seinem Tod in vollem Umfang auf seine Erben zu übertragen.

Ob sich der Anleger noch in der Phase des Vermögensaufbaus befindet, oder ob er bereits ein ansehnliches Vermögen besitzt, kann sich bei der Geldanlage entscheidend auf die Risikobereitschaft auswirken. Die noch im Aufbau befindlichen Anleger werden sich eher risikobereit zeigen als die bereits Besitzenden. In jedem Fall ist eine private Finanzplanung hilfreich.

Bei der Vermögensanlage sollten sichere Anlageformen favorisiert werden

Wer kein Vermögen mehr aufbauen muss, sondern lediglich eine kostengünstige und langfristig sichere Vermögensanlage sucht, für den eignen sich Bundeswertpapiere als Portfoliobeimischung ganz besonders. Sie zeichnen sich durch exzellente Ausfallsicherheit aus und sind in vielen Laufzeiten erwerbbar.

Unterschiedlich alte Anleger haben bei ihrer Vermögensanlage verschiedene Vorstellungen. So wird beispielsweise ein berufstätiger Mensch in den Vierzigern andere Anforderungen haben als ein angehender Rentner. Während der noch im Berufsleben stehende Anleger sich auf höher verzinste Bundesanleihen mit Laufzeiten von zehn Jahren oder fünf Jahre laufende Bundesobligationen konzentrieren kann, haben angehende Rentner einen völlig anderen und viel kürzeren Anlagehorizont.

Insbesondere bei älteren Leuten kann sich jederzeit unvorhersehbarer Finanzbedarf einstellen. Daher empfiehlt sich für die Senioren die teilweise Vermögensanlage in Bundesschatzanweisungen mit zweijähriger Laufzeit. Damit ist ein Teil des Vermögens immer zeitnah verfügbar. Der verbleibende Teil könnte aufgrund der attraktiveren Verzinsung in Bundesobligationen mit fünfjähriger Laufzeit angelegt werden.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: „Am Mute hängt der Erfolg.“ Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

Von Experten wurden die beginnenden zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts als Dekade der Finanzrepression (sinngemäß „schleichender Sparverlust“) bezeichnet. Nun dürfte diese Entwicklung weitaus schneller kommen und ausgeprägter ausfallen als gedacht.

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