©iStock.com/Bogdan Kosanovic

Wirkungsorientiertes Investieren

Wirkungsorientiertes Investieren bedeutet, das Kapital nicht in Aktien, sondern in soziale Projekte zum Wohl der Gemeinschaft anzulegen. Reiche Einzelpersonen und Stiftungen sind beim Investieren ins Gemeinwohl sehr zurückhaltend, sie legen nur wenig in soziale Projekte an.

Wirkungsorientiertes Investieren per Definition

Unter den Begriff fallen alle Geldanlagen mit ökologischem oder für die Gesellschaft anderweitig sinnvollem Charakter. Wirkungsorientiertes Investieren könnte beispielsweise dem deutschen Bildungswesen, der Kinderbetreuung oder dem Arbeitsmarkt zugutekommen. Der Staat kann oder will in den genannten Sektoren nicht seiner Verpflichtung nachkommen. Im Ergebnis bieten sich hier Investitionsmöglichkeiten für engagierte Einzelpersonen oder Einrichtungen.

Erträge oft unterhalb der Marktrendite

Wirkungsorientiertes Investieren ist für vermögende Einzelanleger, Family Offices und Stiftungen keine Frage des Willens. Es ist eher der Mangel an Informationen und das Fehlen von Lösungskonzepten sowie Produkten, der diese Gruppen zur Zurückhaltung zwingt. Des Weiteren wird für wirkungsorientiertes Investieren ein eher überdurchschnittlich hohes Anlagerisiko prognostiziert. Dass die zu erwartende Rendite häufig die aktuelle Marktrendite nicht erreicht, wird hingegen weitgehend akzeptiert. Der gute Zweck steht immer im Vordergrund, allerdings sollte der Kapitalerhalt garantiert sein und das Investment den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen.

Wirkungsorientiertes Investieren in sehr geringem Ausmaß

Die drei Gruppen legen im Vergleich zu ihren Gesamtvermögen nur geringe Beträge in sozialen Projekten an. Wenn überhaupt, dann sind es meist weniger als drei Prozent, selten mehr als zehn Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Studie, welche die Vertreter von 15 vermögenden Einzelpersonen, 18 Family Offices sowie 17 Stiftungen befragt hat.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Bei allen Befragten kommt ein Vorbehalt besonders stark zum Ausdruck: Wirkungsorientiertes Investieren lässt sich seitens des Erfolgs nur schwer messen. Des Weiteren entfalten soziale Investments ihre Wirkung teilweise erst in der nächsten Generation und können bislang unbekannte Nebeneffekte mit sich bringen.

Kaum Anhaltspunkte

Wirkungsorientiertes Investieren wird oft als sehr risikoreich eingeschätzt, allerdings fehlen zur sicheren Bewertung Standardmodelle ebenso wie Checklisten. Für die Urheber der Studie handelt es sich nicht um ein klassisches Investorenrisiko, es geht ihrer Ansicht nach eher um ein individuelles Reputationsrisiko des einzelnen Entscheidungsträgers.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Ein Bitcoin unterm Weihnachtsbaum? Mandantenbrief 01/18

Sollte man noch auf den Zug aufspringen oder steht der Crash bevor? Nur der Anteil, mit dem man in eine Spielhalle oder ein Spielkasino gehen würde, sollte zum Einsatz kommen. Ansonsten Finger weg!

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

6 + 5 =