UA-58392891-1

Unsere gesetzliche Altersvorsorge wird oft als unzureichend und wenig effizient beschrieben. Ein Vergleich könnte die Ansichten relativieren. Dieser Beitrag ist daher dem Rentensystem zu Otto von Bismarcks Zeiten gewidmet, denn der legte den Grundstein für die aktuelle Rente.

Die Altersvorsorge nach dem Modell Bismarck

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Der Reichskanzler war wegen seines aufbrausenden Gemüts gefürchtet und geachtet zugleich. Er brachte den Deutschen im Jahr 1889 eine erste Form der Altersvorsorge, die allerdings nur bei der Namensgebung Ähnlichkeiten mit dem aktuellen System aufweist. Hier einige Details:

  • Das Renteneintrittsalter war auf siebzig Jahre festgesetzt.
  • Ein Anspruch auf Rente hatte nur der, der zuvor 30 Jahre lang Beiträge entrichtete.
  • Arbeitslosenzeiten und Schwangerschaften wurden nicht angerechnet.

Angesichts dieser Konditionen war die Altersvorsorge nach Bismarck nur eine Option für wenige Menschen. Zu dieser Zeit wurden die wenigsten Bürger wirklich 70 Jahre alt. Die Glücklichen konnten ihre Renten dann maximal ein bis zwei Jahre genießen. An Frühverrentung war kaum zu denken, sie kam nur bei Erwerbsunfähigkeit zustande und musste nachgewiesen werden.

Die Altersvorsorge nach Bismarck brachte wesentlich weniger Geld

Die ersten Renten wurden im Jahr 1891 ausbezahlt, allerdings unterschieden sich die Beträge erheblich von unserer Altersvorsorge. Die Auszahlungen betrugen nur 18 Prozent des durchschnittlichen Lohns und erfuhren weder durch Inflation noch durch Wirtschaftswachstum Steigerungen.

Hinterbliebenenversorgung gab es im Todesfall eines Versicherungsnehmers nicht, die Gattin erhielt die Hälfte der bereits bezahlten Beiträge zurück, wenn der Ehemann vor dem Renteneintritt verstarb. War er bereits Rentner, ging sie leer aus.

Allerdings standen den geringen Leistungen der damaligen Altersvorsorge auch niedrige Beiträge von 1,7 Prozent des Arbeitsentgeltes gegenüber. Auch mit den wenigen Einnahmen wuchsen die Mittel der Rentenkasse schnell auf das Zehnfache des Aufwands für die Rentenzahlungen an.

Völlig andere Ansichten

Die heutige Altersvorsorge soll den bestmöglichen Lebensstandard der Rentner garantieren. Ganz anders zu Bismarcks Zeiten. Damals war die Rente nur als Ergänzung gedacht und setzte weiteres Arbeiten voraus. Zum Vergleich:

  • Die aktuelle Durchschnittsrente liegt bei etwa 1.400 Euro.
  • Die Altersvorsorge zu den Konditionen Bismarcks würde nur 500 Euro im Monat ergeben.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 4 =