UA-58392891-1

Der Staat ist bei der Suche nach neuen Geldquellen immer wieder phantasiereich. Eine ‘Innovation’ in dieser Hinsicht ist jetzt der australischen Regierung gelungen: die Beschlagnahme von unbewegten Bankkonten.

In Australien hat die Maßnahme für viel Kritik gesorgt. Dennoch könnte sie international Schule machen.

Bankkonten: Fristen für Konfiszierung verkürzt

Was ist passiert? Unter der neuen Regierung von Premierminister Tony Abbott wurden alle Bankkonten konfisziert, auf denen in den letzten drei Jahren keine Kontobewegungen mehr stattgefunden haben.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Ein entsprechendes Gesetz, das dies möglich macht, gibt es schon länger, die Dreijahresfrist ist aber neu. Früher galten deutlich längere Fristen. Durch die Verkürzung ist der Kreis der betroffenen Bankkonten deutlich erweitert worden. Dass die Beschlagnahmung unter einer national-liberalen Regierung stattfindet, ist dabei besonders bemerkenswert.

360 Millionen Dollar konfisziert

Rund 360 Mio. australische Dollar sind dadurch in die Verfügungsgewalt des Staates geraten. Beschlagnahmt wurden insgesamt 80.000 Bankkonten, die Bandbreite der Guthaben ist groß – sie reicht von wenigen tausend Dollar bis zu Millionenbeträgen. Der Staat gibt vor, im Interesse der Inhaber zu handeln. Durch die Konfiszierung würde verhindert, dass Bankgebühren die Ersparnisse auffräßen.

Sparerschutz oder Enteignung?

Die australische Bankenvereinigung hält diese Argumentation für vorgeschoben und spricht von einer Enteignung. Die australische Presse berichtet von vielen Fällen, in denen Bankkonten unter anderem Namen angelegt worden seien. Manche Begünstigte wüssten gar nicht, dass eine Sicherheitsreserve für sie bei der Bank existiere. Etliche Großeltern hätten so für ihre Kinder und Enkel vorgesorgt. Es sei daher häufig für die Begünstigten schwer, nach der Beschlagnahmung wieder an das Geld heranzukommen.

Vorbild für andere Staaten

Das australische Beispiel könnte Nachahmer in anderen Ländern finden. Schätzungen zufolge sollen möglicherweise dreistellige Milliardenbeträge auf Bankkonten in aller Welt lagern, bei denen seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten keine Bewegungen mehr stattgefunden haben. Für Staaten mit klammen Staatskassen und hohen Schuldenbergen ist das eine verlockende Versuchung.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

9 + 9 =