Wenn Verbraucher sich zu einer Baufinanzierung entscheiden, stellt sich für sie eine wichtige Frage: Welche Art der Finanzierung ist für sie die beste Wahl? Der folgende Beitrag will Anregungen zur Entscheidung liefern.

Annuitätendarlehen – beliebteste Baufinanzierung

Wichtiges Merkmal dieser Variante sind die konstant gleichbleibenden Raten über den kompletten Zeitraum der Finanzierung. Dabei sinkt der Zinsanteil mit der Zeit zugunsten des Tilgungsanteils, im Ergebnis nimmt der Umfang der Schuld jeden Monat leicht ab.

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Bei Annuitätendarlehen werden die Zinsen zu Beginn des Kredites festgesetzt und bleiben durch lange Bindungsfristen konstant.

Förderprogramme einbeziehen

Wer sich bei der Baufinanzierung für ein Annuitätendarlehen entscheidet, sollte auch Bauförderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) einbeziehen. Diese staatlichen Kredite sind mit Bankdarlehen kombinierbar und belohnen beispielsweise die Energiesparmaßnahmen der Bauherren. Da der Gesetzgeber zunehmend energieeffiziente Bauweisen vorschreibt, kann es nur von Vorteil sein, wenn in die Baufinanzierung die entsprechenden KfW-Kredite eingebunden werden.

Finanzierung mit einem Forward-Darlehen fortsetzen

Das Forward-Darlehen kommt als beliebte Variante der Baufinanzierung in Betracht, wenn der alte Vertrag ausläuft und eine Anschlussfinanzierung erforderlich wird. Mit dem Forward-Darlehen können Verbraucher die aktuell niedrigen Zinsen mitnehmen und entrichten dafür nur einen geringen Zinsaufschlag. Sie müssen dabei nicht bis zum Ende der laufenden Finanzierung warten, ein Forward-Darlehen kann bereits ein bis fünf Jahre davor abgeschlossen werden.

Die niedrigen Zinsen bleiben nicht immer

­Angesichts des niedrigen Zinsniveaus sollten sich Bauherren so früh wie möglich um eine anschließende Finanzierung bemühen. Dazu ein praktisches Beispiel:

Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar:

Es müssen 100.000 Euro zur Anschlussfinanzierung in zwei Jahren aufgenommen werden.

Die Tilgung wird auf drei Prozent und die Zinsbindungsfrist auf zehn Jahre festgelegt.

  • Wer unter diesen Voraussetzungen heute ein Forward-Darlehen aufnimmt, muss mit knapp 2,5 Prozent Zinsen kalkulieren und zahlt Monatsraten in Höhe von 455 Euro.
  • Wer mit seiner Baufinanzierung lieber abwartet, entrichtet in zwei Jahren bei einem Zinssatz von drei Prozent monatlich 500 Euro.
  • Angenommen, die Zinsen steigen auf fünf Prozent, kostet das gleiche Darlehen im Monat mehr als 660 Euro.

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Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Unbeliebteste Rally aller Zeiten | Mandantenbrief 11/2020

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