Wenn Verbraucher sich zu einer Baufinanzierung entscheiden, stellt sich für sie eine wichtige Frage: Welche Art der Finanzierung ist für sie die beste Wahl? Der folgende Beitrag will Anregungen zur Entscheidung liefern.

Annuitätendarlehen – beliebteste Baufinanzierung

Wichtiges Merkmal dieser Variante sind die konstant gleichbleibenden Raten über den kompletten Zeitraum der Finanzierung. Dabei sinkt der Zinsanteil mit der Zeit zugunsten des Tilgungsanteils, im Ergebnis nimmt der Umfang der Schuld jeden Monat leicht ab.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Bei Annuitätendarlehen werden die Zinsen zu Beginn des Kredites festgesetzt und bleiben durch lange Bindungsfristen konstant.

Förderprogramme einbeziehen

Wer sich bei der Baufinanzierung für ein Annuitätendarlehen entscheidet, sollte auch Bauförderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) einbeziehen. Diese staatlichen Kredite sind mit Bankdarlehen kombinierbar und belohnen beispielsweise die Energiesparmaßnahmen der Bauherren. Da der Gesetzgeber zunehmend energieeffiziente Bauweisen vorschreibt, kann es nur von Vorteil sein, wenn in die Baufinanzierung die entsprechenden KfW-Kredite eingebunden werden.

Finanzierung mit einem Forward-Darlehen fortsetzen

Das Forward-Darlehen kommt als beliebte Variante der Baufinanzierung in Betracht, wenn der alte Vertrag ausläuft und eine Anschlussfinanzierung erforderlich wird. Mit dem Forward-Darlehen können Verbraucher die aktuell niedrigen Zinsen mitnehmen und entrichten dafür nur einen geringen Zinsaufschlag. Sie müssen dabei nicht bis zum Ende der laufenden Finanzierung warten, ein Forward-Darlehen kann bereits ein bis fünf Jahre davor abgeschlossen werden.

Die niedrigen Zinsen bleiben nicht immer

­Angesichts des niedrigen Zinsniveaus sollten sich Bauherren so früh wie möglich um eine anschließende Finanzierung bemühen. Dazu ein praktisches Beispiel:

Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar:

Es müssen 100.000 Euro zur Anschlussfinanzierung in zwei Jahren aufgenommen werden.

Die Tilgung wird auf drei Prozent und die Zinsbindungsfrist auf zehn Jahre festgelegt.

  • Wer unter diesen Voraussetzungen heute ein Forward-Darlehen aufnimmt, muss mit knapp 2,5 Prozent Zinsen kalkulieren und zahlt Monatsraten in Höhe von 455 Euro.
  • Wer mit seiner Baufinanzierung lieber abwartet, entrichtet in zwei Jahren bei einem Zinssatz von drei Prozent monatlich 500 Euro.
  • Angenommen, die Zinsen steigen auf fünf Prozent, kostet das gleiche Darlehen im Monat mehr als 660 Euro.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Diversifizierung schafft Sicherheit – Mandantenbrief 10/15

Liebe Leser, wer hätte das gedacht? Der solide Autobauer Volkswagen betrügt systematisch Behörden und die eigenen Kunden. Im Ausland ist VW der Inbegriff des verlässlichen Deutschlands. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den eigenen Kurs und die Börsen waren enorm.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

4 + 3 =