Nahezu 1000 Containerfrachter und andere besonders große Schiffe laufen in diesem Jahr den Hamburger Hafen an. Da die Nautische Terminal Koordination von Eurogate und HHLA die Arbeit aufgenommen hat, gelangen die Riesen mittlerweile schneller in den Hafenbereich.

Immer größere Schiffe laufen den Hamburger Hafen an

Viele davon sind Containerfrachter mit Längen von mehr als 330 Metern und Breiten jenseits von 45 Metern.

  • Aller Voraussicht nach, werden dieses Jahr 989 Riesenschiffe den Hamburger Hafen anlaufen.
  • Vor sechs Jahren waren es lediglich 621 Einheiten.

Mittlerweile erreichen die größten Containerfrachter Längen von mehr als 400 Metern und weisen Breiten von knapp 60 Metern auf. Nicht nur diese Schiffe stellen die Nautiker vor enorme Herausforderungen, denn immer mehr Autotransporter und Kreuzfahrtschiffe sind mit ähnlichen Formaten unterwegs. Um diese Anforderungen ebenso zu meistern, wie eventuelle Engpässe, die aus der verzögerten Elb-Fahrrinnenanpassung resultieren, wurde von den Terminalbetereibern Eurogate und ­HHLA die Nautische Terminal Koordination ins Leben gerufen.

Besondere Vorschriften für Containerfrachter

Containerfrachter und andere Riesen mit mehr als 90 Metern Gesamtbreite dürfen einstweilen zwischen der Hansestadt und Glücksstadt einander nicht passieren.

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Um den aktuell bestehenden Einbahnverkehr vor dem Hamburger Hafen zu entspannen, wird die Elb-Fahrrinne von derzeit 250 auf 385 Meter verbreitert.

Das Projekt kann allerdings frühestens im kommenden Jahr starten, denn der Europäische Gerichtshof und anschließend das Bundesverwaltungsgericht werden dann über die Auflagen entscheiden. Zunächst müssen jedoch die Klagen der Umweltverbände NABU und BUND gegen das Planfeststellungsverfahren im Hamburger Hafen verhandelt werden.

Schnellere Hafeneinfahrten möglich

Ungeachtet des ausstehenden Urteils wird die Einrichtung der Nautischen Terminal Koordination (NTK) als ebenso sinnvoll wie notwendig bezeichnet. Containerfrachter erreichen die vier Terminals im Hamburger Hafen sowie den Hansaport schneller, die anderen Hafenbehörden werden durch die NTK spürbar entlastet.

Die Einrichtung kontaktiert Containerfrachter und andere Riesen bereits lange vor ihrer Einfahrt in den Hamburger Hafen, eventuelle Fahrplanstörungen sollen so frühzeitig erkannt und vermieden werden.

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