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Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt. Im Folgenden eine kleine Zitatesammlung:

Reine Verkaufsstrategie:

“In diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist nur: Die Expertise der Profis entpuppt sich in der Regel als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht.” Die Welt 30.12.15

Klug, aber wenig hilfreich:

“Experten begreifen den Ölpreis als rein ökonomische Größe, die sich nach Angebot und Nachfrage bildet. Im Dezember 2014 hatten die hoch bezahlten Bankanalysten auf Jahressicht einen Ölpreis von 80 Dollar vorhergesagt. Heute kostet das Fass weniger als die Hälfte.” Die Welt 30.12.15

Fakten werden verdrängt:

“Die Schuldenproblematik in Europa ist kaum gelöst. Hinzu kommt, dass die Diskussion um einen Austritt Großbritanniens aus der EU die meisten Anleger nicht gerade erfreuen wird.” Die Zeit 31.12.2015

Alte Strategien sind überholt:

“Beginnen Sie beim Aufräumen mit dem eigenen Konto, setzt Sie das mit den Kosten fürs Wertpapierdepot fort und enden Sie mit Investmentfonds. Fazit: Weg mit dem teuren Konto bei der Sparkasse, weg mit teuren Aktienfonds!” Die FAZ, 01.01.2016

Und trotzdem geht es munter weiter:

“Bestes Beispiel für eine gute Dividendenstrategie nach wie vor: der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé. Und was ist mit Gold? Damit wird auch 2016 kein Staat zu machen sein.”
Die FAZ, 01.01.2016

Selbst Der Spiegel weiß nicht mehr:

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

“Besser also, man verabschiedet sich von vornherein davon, die Entwicklung an der Börse vorhersehen zu wollen.” Spiegel, 01.01.2016

Ethik und Moral:

Unvorstellbar noch vor wenigen Monaten der Niedergang allgemein respektierter Größen wie VW oder dem DFB. Der ADAC im Vorjahr wurde als ein einmaliger Betriebsunfall verniedlicht. Festzustellen ist nun aber: Mafiöse Betrugsstrukturen, korrupte Geschäftspraktiken und beleidigte, uneinsichtige Funktionäre zeigen den Verfall einst geschätzter Moralstrukturen in Deutschland. Sehr, sehr ärgerlich, aber offensichtlich eine Erscheinung unserer Zeit.

Konsequenzen für Ihr Vermögen:

Sorgen Sie sich lieber um menschliche Tragödien, seien Sie wachsam vor Terrorangriffen und trauern Sie konfessions- und länderübergreifend mit den Betroffenen. Seien Sie sich aber gewiss, dass wir alle nichts wissen. Weder über Zeitpunkt und Ausmaß irgendwelcher Angriffe, noch über die Reaktionen der Kapitalmärkte. Wir alle sind nicht klüger als Millionen von Einzelentscheidungen an den Börsen, die sich im jeweils aktuellen Marktkurs widerspiegeln. Unsere Empfehlung zum neuen Jahr lautet daher:

Bleiben Sie christlich mitfühlend!

Bleiben Sie gelassen!

Bleiben Sie breit aufgestellt!

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

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