©iStock.com/Manuela Krause

Crowdinvesting: Chancen für Gründer und Anleger?

Schwarmfinanzierung für Unternehmen hat sich längst als alternative Finanzierungsform etabliert, insbesondere bei Start-ups im IT-Bereich. Dank vieler Privatpersonen erhalten Gründer Kredite, die angesichts eines größeren wirtschaftlichen Risikos bei Banken keine Chance haben. Eine besondere Variante stellt das Crowdinvesting dar, bei dem sich Anleger direkt an Firmen beteiligen.

Das Grundprinzip des Crowdinvestings: Beteiligung von Investoren

Beim Crowdinvesting partizipieren Anleger unmittelbar an der Entwicklung des Unternehmens. Der Wert ihrer Anteile hängt von der Wirtschaftlichkeit des Projekts ab. Zugleich erhalten die Investoren Mitspracherechte. Dabei handelt es sich um zwei wesentliche Unterschiede im Vergleich zum Crowdfunding als weitere Form der Schwarmfinanzierung. Crowdfunding bedeutet, dass Privatpersonen für ihren finanziellen Beitrag einen bestimmten Gegenwert enthalten. Das kann zum Beispiel ein neu entwickeltes Produkt sein. Auch das Crowdlending als dritte Kategorie der Crowdfinanzierung funktioniert anders: Hier gewähren viele Sparer Kredite und verbuchen dafür Zinsen.

Crowdinvesting: Pro und Contra

Für Gründer eignen sich Crowdinvesting-Plattformen  wenn Banken als Kreditgeber nicht infrage kommen. Diese Problematik liegt oft vor, wenn sich Start-ups durch innovative Ideen auszeichnen. Innovation geht mit betriebswirtschaftlichem Risiko einher, viele Institute scheuen das.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Private Anleger zeigen sich häufig risikofreudiger. Es gibt aber auch Unternehmer, die bewusst Bankkredite meiden und auf Crowdinvesting setzen. Sie erhoffen sich durch eine Investment-Kampagne einen preiswerten Marketingeffekt. Gestalten sie diese Kampagne professionell, berichten zahlreiche Zeitungen, Blogs und andere Medien über dieses Projekt. Dadurch gewinnen Firmen nicht nur Investoren, sondern auch Kunden und strategische Geschäftspartner.

Selbstständige sollten aber beachten, dass sie mit Crowdinvesting die ausschließliche Entscheidungsgewalt über ihr Unternehmen verlieren. Sie müssen zumindest Minderheitenrechte der Investoren akzeptieren und sich, sofern die Entwicklung nicht den Erwartungen entspricht, kritischen Fragen stellen. Wer die Beteiligung anderer nicht wünscht, sollte die Möglichkeit des Crowdlendings überlegen. Wie bei allen Krediten müssen Gründer bei dieser Alternative gewährleisten, dass sie die Kreditraten rechtzeitig überweisen können. Beim Crowdinvesting entfällt diese Problematik, da die Investoren nur Gewinnbeteiligungen verzeichnen.

Anleger sollten Risiken streuen

Für Privatpersonen ist das Crowdinvesting angesichts niedriger Zinsen und schwankender Börsenkurse eine interessante Anlageform. Sie sollten aber abwägen, inwieweit sie die damit verbundenen Risiken eingehen wollen. Potenziell können sie ihr gesamtes Kapital verlieren. Wollen sie grundsätzlich auf diese Weise investieren, sollten sie Risiken auf mehrere Firmen verteilen.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Die Krux mit der Logik | Mandantenbrief 12/2020

Scheinbar sind die Märkte nicht bereit oder ggf. sogar nicht mehr fähig, Rückschläge hinzunehmen. In Zeiten der ökonomischen Logik hätten die Aktienmärkte die eine oder andere Entwicklung zum Anlass genommen, erneut in Richtung der Tiefs wie im März/April zu sinken.

Nachhaltigkeit im Fokus – Mandantenbrief 08/2021

Vor einigen Jahren bildeten nachhaltige Geldanlagen noch eine kleine Nische in einem riesigen Anlagespektrum – nicht selten belächelt oder wegen vermeintlich unterdurchschnittlicher Performance in Frage gestellt.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

Von Experten wurden die beginnenden zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts als Dekade der Finanzrepression (sinngemäß „schleichender Sparverlust“) bezeichnet. Nun dürfte diese Entwicklung weitaus schneller kommen und ausgeprägter ausfallen als gedacht.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 14 =