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Die Deutschen werden von Inflationsängsten geplagt und bemühen sich durch den Erwerb von Immobilien um den Erhalt ihrer Vermögen. Doch kommt die wirkliche Gefahr aus einer völlig anderen Ecke und trägt die Bezeichnung Deflation.

Die Deflation – die aktuell größte Bedrohung der Eurozone

In einem sind sich die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds einig, eine Deflation wäre die größte Herausforderung, die auf die Europäische Gemeinschaft seit ihrem Bestehen zukommen würde.

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Gegen die Gefahr sinkender Nachfrage, ins Bodenlose fallender Preise und steigender Arbeitslosenzahlen haben die Währungshüter bisher noch kein effizientes Gegenmittel.

Gewerblich genutzte Immobilien wären bei einer Deflation von Leerstand und nachfolgendem Preisverfall bedroht. Die Zentralbank wollte mit ihrer letzten Leitzinssenkung die Finanzkrise eindämmen, doch bei den Verbrauchern schürrte sie erneut Angst vor inflationären Entwicklungen. Die Privatanleger suchen in Immobilien wertbeständige Investments, neben dem Eigenheim favorisieren sie auch Beteiligungen in diesem Segment über Einzelaktien und Investmentfonds. Die meisten Anleger finanzieren angesichts der niedrigen Zinsen ihre Immobilienkäufe zunehmend mit Krediten. Damit werden sie im Falle einer ausgeprägten Deflation allerdings zu Verlierern.

Bei einer Deflation geraten die Immobilienpreise unter Druck

Wenn es zu deflationären Zuständen kommt, sind die Unternehmen zu Kostenreduzierungen gezwungen. Das führt zu Leerständen bei Gewerbeimmobilien und hat fallende Mietpreise zur Folge.

Die Angst vor einer Deflation hat die Branche zu innovativen Neuerungen angetrieben, zunehmend mehr Immobilien aus dem gewerblichen Bereich werden nicht mehr mit Festzinskrediten finanziert. Stattdessen gewinnen auch in Deutschland Darlehen mit variablen Zinssätzen mehr Bedeutung. Die führenden Finanziers von gewerblich genutzten Immobilien registrieren seit einiger Zeit stärkere Nachfrage nach sogenannten Roll-over-Krediten. Diese Darlehensart zeichnet sich durch die in regelmäßigen Abständen stattfindende Anpassung der Zinsen an die aktuellen Marktkonditionen aus.

Bei privaten Immobilienkäufern wird statt mit einer Deflation eher mit der Inflation gerechnet. Von variablen Zinsen bei der Finanzierung ihrer Immobilien halten sie eher wenig, sie bevorzugen weiterhin die Variante Festzinskredit.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

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