UA-58392891-1

Anlageberater müssen die Risikobereitschaft ihrer Kunden messen und stellen bereits beim ersten Kennenlernen diesbezügliche Fragen. Sie sind dabei auf relevante Persönlichkeitsmerkmale und einschlägige Studien angewiesen – grundsätzlich besteht dabei die Gefahr von Fehleinschätzungen.

Einstufung in Risikoklassen unzureichend

Die Risikobereitschaft der meisten Privatanleger ändert sich, sobald die Lebenssituation eine Änderung erfährt. Wenn beispielsweise eine größere Erbschaft ansteht, die angelegt werden soll, muss der Finanzberater die bisherige Vermögensstrategie ebenso auf den Prüfstein stellen wie die sich durch das Erbe möglicherweise veränderte Einstellung zum Risiko.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die gesetzlich vorgeschriebene Kundeneinstufung in Risikoklassen reicht für ein beiderseitig befriedigendes Verständnis kaum aus, daher muss der Berater auf seine Erfahrung zurückgreifen und diese mit sorgfältigen Beobachtungen anreichern. Ein unabhängiger Anlageberater entwickelt in jahrelanger Kundenbetreuung ein gewisses Gespür für die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Risikobereitschaft und kann von Schubladendenken weitgehend Abstand halten.

Soziodemografische Variable wenig hilfreich

Dem Anlageberater hilft es wenig, die Risikobereitschaft seiner Kunden über das Alter, das Geschlecht oder das Vermögen zu ermitteln. Das Risiko hat in jedem Einzelfall eine individuell unterschiedliche Bedeutung, bei der die oben genannten Kriterien keine wirkliche Bedeutung haben. Frauen können in manchen Situationen wesentlich risikobereiter sein als Männer, auch muss die Risikobereitschaft nicht generell mit zunehmendem Alter geringer werden. Nur weil ein Anleger ein risikobezogenes Gespräch mit seinem Finanzberater führt, ändert sich für ihn nicht gleich die Bedeutung des Risikos.

Es kommt immer auf den einzelnen Fall an

Männer treten mit höherer Risikobereitschaft als Frauen auf, das belegen zahlreiche Studien zumindest. An dieser Feststellung haftet allerdings nur ein minimaler Gehalt an Wahrheit, Einzelfälle weisen auf das exakte Gegenteil hin. Auch das die Höhe des Vermögens die Bereitschaft zum Risiko erhöht ist nicht immer wahr.

Bei vielen Anlegern tauchen gerade bei wachsendem Wohlstand Bedenken gegen die Risiken auf, ihnen geht es verständlicherweise um den Vermögenserhalt. Finanzberater können sich nicht auf Statistiken zur Risikobereitschaft verlassen, es kommt vielmehr in jedem Einzelfall auf umfangreiches Wissen und Gespür an.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Trump spekuliert mit Worten – Mandantenbrief 12/18

Es vergeht kaum eine Woche, in der US-Präsident Donald Trump nicht mit Sprüchen und “alternativen Fakten” von sich reden macht. Oft haben seine Äußerungen etwas Groteskes, Großmäuliges und Widersprüchliches an sich. Was eben noch in Grund und Boden verdammt wurde, kann schon am nächsten Tag “great” sein – und umgekehrt. Vieles ist offenkundig falsch oder gelogen.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 15 =