Anlageberater müssen die Risikobereitschaft ihrer Kunden messen und stellen bereits beim ersten Kennenlernen diesbezügliche Fragen. Sie sind dabei auf relevante Persönlichkeitsmerkmale und einschlägige Studien angewiesen – grundsätzlich besteht dabei die Gefahr von Fehleinschätzungen.

Einstufung in Risikoklassen unzureichend

Die Risikobereitschaft der meisten Privatanleger ändert sich, sobald die Lebenssituation eine Änderung erfährt. Wenn beispielsweise eine größere Erbschaft ansteht, die angelegt werden soll, muss der Finanzberater die bisherige Vermögensstrategie ebenso auf den Prüfstein stellen wie die sich durch das Erbe möglicherweise veränderte Einstellung zum Risiko.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die gesetzlich vorgeschriebene Kundeneinstufung in Risikoklassen reicht für ein beiderseitig befriedigendes Verständnis kaum aus, daher muss der Berater auf seine Erfahrung zurückgreifen und diese mit sorgfältigen Beobachtungen anreichern. Ein unabhängiger Anlageberater entwickelt in jahrelanger Kundenbetreuung ein gewisses Gespür für die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Risikobereitschaft und kann von Schubladendenken weitgehend Abstand halten.

Soziodemografische Variable wenig hilfreich

Dem Anlageberater hilft es wenig, die Risikobereitschaft seiner Kunden über das Alter, das Geschlecht oder das Vermögen zu ermitteln. Das Risiko hat in jedem Einzelfall eine individuell unterschiedliche Bedeutung, bei der die oben genannten Kriterien keine wirkliche Bedeutung haben. Frauen können in manchen Situationen wesentlich risikobereiter sein als Männer, auch muss die Risikobereitschaft nicht generell mit zunehmendem Alter geringer werden. Nur weil ein Anleger ein risikobezogenes Gespräch mit seinem Finanzberater führt, ändert sich für ihn nicht gleich die Bedeutung des Risikos.

Es kommt immer auf den einzelnen Fall an

Männer treten mit höherer Risikobereitschaft als Frauen auf, das belegen zahlreiche Studien zumindest. An dieser Feststellung haftet allerdings nur ein minimaler Gehalt an Wahrheit, Einzelfälle weisen auf das exakte Gegenteil hin. Auch das die Höhe des Vermögens die Bereitschaft zum Risiko erhöht ist nicht immer wahr.

Bei vielen Anlegern tauchen gerade bei wachsendem Wohlstand Bedenken gegen die Risiken auf, ihnen geht es verständlicherweise um den Vermögenserhalt. Finanzberater können sich nicht auf Statistiken zur Risikobereitschaft verlassen, es kommt vielmehr in jedem Einzelfall auf umfangreiches Wissen und Gespür an.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

Die Franzosen kauften in der Corona-Krise Wein, die US-Amerikaner kauften Gewehre und die Deutschen kauften Klopapier. Hierdurch wird auch verdeutlicht, dass im Jahr 2020 nichts wirklich seriös vorhersehbar war.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den „Global Core“ in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Megatrend Bildung | Mandantenbrief 03/19

Als Ihr verantwortungsbewusster, wirtschaftlicher Betreuer fühlt man sich häufig verpflichtet, Entwicklungen zu erklären, Börsenbewegungen zu bewerten und kurzfristige Entscheidungshilfen zu geben. Da wir bekanntermaßen langfristig denken und handeln, ist das sicherlich nicht im Monatsrhythmus notwendig. Vielmehr sollten wir uns von Zeit zu Zeit um die wirklich relevanten Megathemen kümmern: Bildung, Digitalisierung, Demographie, Transparenz usw.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

2 + 7 =