UA-58392891-1

ETC und ETF sind zwei Kürzel, die sehr ähnlich klingen, hinter denen sich aber unterschiedliche Finanzinstrumente verbergen. ETC steht für Exchange TradedCommodities, ETF für Exchange Traded Funds.

Damit wird eine Gemeinsamkeit deutlich: beide Instrumente werden an der Börse gehandelt. Ansonsten haben sie weniger gemein.

Rohstoff-Zertifikate

ETC stellen rechtlich Schuldverschreibungen ohne Laufzeitbegrenzung dar, deren Wertentwicklung an bestimmte Rohstoffe gekoppelt ist.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Dabei kann es sich um Edelmetalle, Industriemetalle, Energierohstoffe oder Agrarrohstoffe handeln. Anleger können mit ETC gezielt in die Anlageklasse Rohstoffe investieren. Letztlich bilden sie eine besondere Art von Index-Zertifikaten. Im Unterschied zu herkömmlichen unbefristeten Zertifikaten werden Exchange Traded Commodities häufig mit den jeweiligen Rohstoffen bzw. darauf bezogenen Wertpapieren auch physisch abgesichert. Das heißt, dem investierten Kapital stehen auch reale Werte gegenüber. Damit soll das Investitionsrisiko von Anlegern verringert werden.

ETF Investment-Sondervermögen

ETF sind in der Regel Indexfonds, bei denen der Anleger auf die Entwicklung eines bestimmten Indexes setzt. ETF können sich auf unterschiedliche Anlageklassen beziehen: Aktien, Renten, Geldmarktpapiere, Währungen und auch Rohstoffe. Anleger können daher mit ETF aus unterschiedlichen Anlageklassen sehr gut in unterschiedliche Märkte, Regionen und Branchen investieren. Exchange Traded Funds sind keine Zertifikate. Sie stellen rechtlich betrachtet treuhänderisch verwaltetes Sondervermögen einer Investmentgesellschaft dar, dessen Anteile an der Börse gehandelt werden können.

Emittentenrisiko

Die unterschiedliche rechtliche Konstruktion von ETC und ETF hat erhebliche Auswirkungen auf das Anlagerisiko. Bei Exchange Traded Funds besteht nämlich prinzipiell ein Emittentenrisiko, das bei ETF aufgrund der Sondervermögens-Konstruktion entfällt. Wird der ETC-Emittent insolvent, droht Kapitalverlust. Bei ETF ist das eingesetzte Kapital dagegen auch bei Insolvenz der Investmentgesellschaft geschützt.

Ansätze zur Risikobegrenzung

Es gibt unterschiedliche Ansätze, das Emittentenrisiko bei Exchange TradedCommodities zu verringern und damit eine ETF vergleichbare Sicherheit zu schaffen:

– die bereits erwähnte physische Absicherung,

– die erweiterte Absicherung durch physische Hinterlegung bei einem Treuhänder,

– die Emission durch eine vom eigentlichen Emissionshaus rechtlich unabhängige Einrichtung.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Immobilien und ein persönlicher Meilenstein – Mandantenbrief 05/2017

Liebe Leser, die Meldungen über den Immobilienboom und die dauernd steigenden Preise führen bei den Eigentümern regelmäßig zu Glücksgefühlen, ist das eigene Vermögen virtuell doch schon wieder gestiegen. Wer aber nicht in den Metropolen oder deren Speckgürtel lebt, für den gelten veränderte Bedingungen. Und wer nicht laufend investiert, dessen Eigenheim verliert sogar an Wert.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 12 =