Währungen standen bisher nicht unbedingt im Fokus von ETP’s. Der Begriff ETP – Exchange Traded Product – ist dabei eine Sammelbezeichnung für börsengehandelte, indexbasierte Produkte wie ETF. Jetzt hat ETF Securities, ein internationaler Anbieter in diesem Bereich, weitere Währungskörbe-ETP’s aufgelegt und damit sein Engagement in diesem Segment verstärkt. Vor wenigen Tagen wurden die zusätzlich aufgelegten ETP’s erstmals bei der Deutschen Börse gelistet.

Währungskörbe-ETP’s: Taktik und Strategie

Die neuen Währungskörbe-Produkte sollen nach Angaben von ETF Securities Anlegern einen noch transparenteren und kosteneffizienteren Zugang zu den Devisenmärkten bieten und damit zusätzliche Renditechancen eröffnen.

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Bei den Währungskörbe-ETP’s handelt es sich um vier taktische Produkte und ein strategisches Angebot. Die taktischen ETP’s können dabei jeweils als Long- oder Short-Variante genutzt werden. Hier ist ein Überblick:

ETF Securities US Dollar G10 Basket, ETF Securities Euro G10 Basket und ETF Securities Pound Sterling Basket sind drei ETP’s, die Morgan Stanley-Indizes abbilden, die jeweils die relative Entwicklung von US Dollar, Euro und Britischem Pfund im Verhältnis zu den G 10-Währungen nachvollziehen;

Der ETF Securities Commodity Currency Basket setzt auf Währungen von Ländern, deren Volkswirtschaften stark rohstoffabhängig sind. Dementsprechend fließen hier der Australische Dollar, der Neuseeländischen Dollar, der Kanadische Dollar und die Norwegische Krone in den Währungskorb ein;

Der ETF Securities Multi-FX Basket als strategisches Produkt bezieht sich auf einen Morgan Stanley-Index, bei dem gezielt Renditegelegenheiten bei den G 10-Währungen im Verhältnis zum US-Dollar betrachtet und genutzt werden. Dem Produkt liegen vier Strategiekomponenten mit unterschiedlichen Investmentthemen zugrunde.

ETF Securities: Positionen aktiv steuern

Mit den neuen Währungskörbe-ETP’s haben Anleger die Möglichkeit, ihr Portfolio systematisch um Währungsaspekte zu erweitern. Der Anbieter hebt denn auch hervor, dass mit der Erweiterung des Produktangebots die Möglichkeiten, Währungspositionen aktiv zu steuern, deutlich verbessert werden. Dies sei angesichts der lockeren Geldpolitik vieler großer Notenbanken wichtig für die Gesamtperformance eines Portfolios.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

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Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

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Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Übertriebene Aktienkurse? | Mandantenbrief 10/2020

Die Aktienkurse steigen, als hätte es den Shutdown nicht gegeben. Dabei wird die Wirtschaftserholung lang und mühsam werden.

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