UA-58392891-1

Familien, die ein Family Office zur Vermögensverwaltung nutzen, verzichten beim Erwerb von Immobilien in den meisten Fällen auf Fremdkapital. Allerdings wird diese konservativ anmutende Zurückhaltung derzeit von verlockend niedrigen Kreditzinsen ins Wanken gebracht.

Family Office und Immobilien

Einer aktuellen Studie entsprechend finanzierten deutsche Privatinvestoren 2014 ihre Immobilien-Engagements zu gut zwei Dritteln über Kredite.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Sie zeigen damit ähnliche Vorgehensweisen wie geschlossene Immobilienfonds, die sich bis zu 60 Prozent des Immobilienwertes verschulden.

Vermögende Familien mit Betreuung durch ein Family Office nutzen dagegen vollkommen andere Investmentstrategien beim Erwerb von Immobilien. Sie verzichten dabei wenn möglich völlig auf Fremdkapital oder gehen prozentual nicht über 30 Prozent des Wertes hinaus. Gut zehn Prozent aller Family Office Kunden erwerben Immobilienwerte grundsätzlich nur mit eigenen Mitteln.

Die Aversion hat gute Gründe

Ein wichtiger Aspekt ist die Liquidität. Menschen die ihr Vermögen von einem Family Office betreuen lassen, haben genug Eigenmittel. Der durchschnittliche Käufer von Immobilien hat hingegen oft Mühe, das erforderliche Eigenkapital bei einer Finanzierung bereitzustellen. Wer ein Family Office mit der Vermögensverwaltung beauftragt, benötigt aufgrund mehr als ausreichender Eigenmittel keine Darlehen.

Ein weiterer Grund für die Kredit-Enthaltsamkeit ist die Unabhängigkeit von Menschen, hinter deren Finanzverwaltung ein Family Office steht. Sie wollen sich nicht von Banken abhängig machen, weil diese bei einem Kreditantrag nicht nur Daten einholen, sondern gerade bei Immobilien ein gewisses Mitspracherecht beanspruchen. Die im Kreditvertrag festgelegten Klauseln können beispielsweise Sondertilgungen bei Unterschreitung des Verkehrswertes bedeuten, in schwierigen Fällen kann sogar die Zwangsversteigerung drohen.

Diskretion erwünscht

Familien, die ein Family Office zur Vermögensverwaltung nutzen, legen ausgesprochen hohen Wert auf Diskretion. Sie verfügen meist über exzellente Kapitalausstattungen und können daher ihre Immobilien-Käufe ohne Einbeziehung von Banken durchführen. Die Regel, nach der höherer Fremdkapitaleinsatz attraktivere Eigenkapitalrendite generiert, gilt für sie nur bedingt. Die Kunden eines Family Office sind zwar auch ertragsorientiert, allerdings hat bei ihnen der Vermögenserhalt einen noch höheren Stellenwert.

Verführerische Niedrigzinsen

Die anhaltenden Minizinsen gehen auch an dieser Bevölkerungsgruppe nicht spurlos vorbei; beim Kauf von Immobilien können sich immer mehr Nutzer eines Family Office eine Erhöhung oder Einbeziehung von Fremdkapital vorstellen.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

3 + 5 =