Geldfragen können in der Regel nur von Menschen beantwortet werden, die über ausreichendes Finanzwissen verfügen. Davon scheinen deutsche Verbraucher nur wenig zu haben, denn nur jeder Zweite konnte drei einfache Fragen von Finanzwissenschaftlern richtig beantworten. Die Basis der Geldanlage.

Die meisten Verbraucher besitzen kein ausreichendes Finanzwissen

Bei ihren Geldfragen blieben die Wissenschaftler bewusst auf einfachem Niveau, trotzdem fiel die Zahl der Falschantworten erschreckend hoch aus.

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Und dabei kamen die Deutschen mit 53 Prozent auf das weltweit beste Ergebnis, dicht gefolgt von den Schweizern.

Bürger der westlichen Industriestaaten sollten schon aufgrund ihrer Schulbildung über ein einigermaßen solides Finanzwissen verfügen und mindestens alltägliche Geldfragen richtig beantworten. Doch leider sieht die Realität völlig anders aus:

– Nahezu 69 Prozent der Franzosen mussten bei den Fragen passen.
– Bei den Japanern konnten 73 Prozent die Fragen nicht richtig beantworten.
– Die Italiener hatten zu 75 Prozent die falschen Antworten.
– 76 Prozent der Neuseeländer lagen falsch.
– Fast 80 Prozent der Schweden fanden keine richtigen Antworten.

Von den US-Amerikanern erwarteten die Wissenschaftler treffendere Antworten, denn gerade die Einwohner der USA sollten in Geldfragen besser Bescheid wissen. Doch auch hier waren die Ergebnisse enttäuschend, siebzig Prozent beantworteten die Fragen falsch.

Ignoranz bei Geldfragen kann gefährlich sein

Die Gegenwart erfordert nicht nur von Anlegern umfassendes Finanzwissen, alle Menschen sind heute irgendwie mit Finanzfragen konfrontiert, auch wenn sie nur einen Kredit beantragen oder eine Versicherung abschließen. Wer selbst einfache Geldfragen nicht richtig beantworten kann, wird schnell Opfer von skrupellosen Betrügern.

Privatanleger müssen sich ständig mit neuen Investmentprodukten auseinandersetzen. Doch, um diese Offerten richtig beurteilen zu können, ist Finanzwissen gefragt. Wer beispielsweise in seine Altersvorsorge investiert, setzt mit Unwissenheit seine Zukunft aufs Spiel.

Die Lösung des Problems heißt Ausbildung

Allerdings kommt Weiterbildung im Bereich der Geldfragen für die meisten Verbraucher nicht infrage, denn sie sind davon überzeugt, genügend Finanzwissen zu besitzen. Doch leiden die Befragten angesichts der Ergebnisse hoffnungslos an Selbstüberschätzung, effiziente Hilfe ist daher schwer.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

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Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

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Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Nachhaltigkeit im Fokus – Mandantenbrief 08/2021

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Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
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Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

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